Ungarn

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DaF-Standorte in Ungarn

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BA/MA-Studiengänge in DaF in Ungarn (Überblick)

Anzahl der BA/MA-DaF-Studiengänge und DaF-Module

  • BA-DaF: Nein!
  • MA-DaF: Könnte möglich sein.

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Sprachlich

Eine zweite, höhere Stufe des Abiturs (B2), die nur relativ wenige Gymnasiasten erreichen. In diesem Jahr brauchten Schüler, die früher eine Sprachprüfung bestanden haben, kein Abitur in Fremdsprachen abzulegen.

Dauer des Studiums

  • BA-DaF: 3 Jahre
  • MA-DaF: 2 Jahre

Anzahl der Studierenden

  • BA-DaF: Am mit Abstand größten Germanistischen Institut Ungarns, an der Universität Budapest (ELTE) gibt es 160 Erstsemester. An den nächst größeren Instituten ca. 80 Erstsemester.

Studienschwerpunkte

Der DaF-Anteil ist noch kleiner geworden als er schon war. Es gibt ihn nur in Gestalt sprachpraktischer Seminare zu den vier Grundfertigkeiten (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben), zu angewandter Linguistik und Landeskunde.

Relevante BA/MA-DaF-Profile

Kerncurricula

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Pflichtmodule

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Wahlpflichtmodule

BA-DaF: Spezialisierung z.B. in Grundlagen des Übersetzens, Grundlagen des Dolmetschens, Ungarndeutsch (Deutsch als Minderheitensprache), literarische Interpretation/Hermeneutik, Komparatistik, Textproduktion (s. Rahmenplan BA Deutsch „Referent für Deutsche Sprache und Kultur“

Berufsbezug

Alle Berufe, in denen die deutsche Sprache gefordert ist, aufgrund der Verkürzung der Studienzeit aber kein Lehramt mehr. (Begründung: Nach nur drei Studium bzw. Sprachausbildung kann man Absolventen noch nicht als Lehrer arbeiten lassen.)

Laut „Beantragung des Faches“ in den Bereichen Kommunikation/Medien/Presse, Touristik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Forschung. (Die BA-Absolventen dürften sich auf dem Arbeitsmarkt aber einer harten Konkurrenz ausgesetzt sehen. Es gibt in Budapest nämlich eine ganze Reihen von deutschsprachigen ökonomischen, touristischen und technischen Studiengängen an der TH bzw. der Wirtschaftsuniversität.

Spezifische Probleme

Nach den in Deutschland bestehenden Vorstellungen von DaF ist das Fach weiterhin nicht ausreichend entwickelt, es gibt z.B. keine spezifische DaF-Professur, das Profil hat keine ‚Lobby’. Das dürfte sich durch die Einführung des zweistufigen Studiensystems im nächsten Jahr verstärken, wobei zu hoffen ist, dass DaF zumindest im MA eine Rolle spielen wird.

Eine dreijährige BA-Ausbildung wird von fast allen Beteiligten (Hochschullehrern, Studierenden, Arbeitsmarkt) als nicht ausreichend bzw. der Abschluss als eigentlich ‚wertlos’ betrachtet. Mit der Umsetzung der Studienreform befürchtet man ein weiteres Absinken der Universitätsausbildung auf Fachschulniveau, v.a. auch des sprachlichen Niveaus: Die als BA-Ausbildungsziel genannte EU – Sprachstufe C 1 entspricht ungefähr dem Niveau, was den Studenten bisher schon bei der Aufnahmeprüfung an den besten Universitäten des Landes (ELTE Budapest) abverlangt wurde.

Die betroffenen DaF-Lehrer geschweige denn die Studierenden hatten keine Möglichkeit, die Reform mit zugestalten.

Das von Mitarbeitern des Bereichs Sprachdidaktik Anfang der 1990er Jahre entwickelte DaF-Modell, das im Rahmen der dreijährigen, praxisorientierten Hochschulausbildung umgesetzt wurde, konnte trotz großzügiger finanzieller Unterstützung aus dem Ausland nicht durchgesetzt werden. Es wurde von den Vertretern der traditionellen Germanistik 2001 unabhängig vom Bologna-Prozess (von dem damals noch kein Entscheidungsträger etwas wusste) wieder abgeschafft. Die spezifischen beruflichen Anforderungen der größten Gruppe der Absolventen, der Fremdsprachenlehrer, werden im künftigen BA nicht berücksichtigt, weil dieser nicht zum Lehramt berechtigt.

Praktikum

Im MA höchstwahrscheinlich.

Kontrastsprache

Kewl you shuold come up with that. Excellent!

Modul-Prüfungsleistung

Sprachliche Grundlagenprüfung am Ende des 2. Semesters, mündlich und schriftlich. Ein großer Teil der Studenten macht sie später, oder muss sie mehrmals wiederholen.

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

Laut Rahmenplan BA-Ausbildung Deutsch bzw. „Antrag auf Zulassung des Faches Germanistik/Deutsch“ vom Herbst 2004 sind Output-Forderungen: Ausbildung von Fachleuten, welche die von ihnen gewählte(n) Sprache(n) nach den allgemeinen EU-Prüfungssystem auf der Niveaustufe von mind. C1 beherrschen und Kenntnisse zur Kultur (Literatur, Geographie, Geschichte usw.) beherrschen und fähig sind, entsprechende organisatorische Aufgaben auszuführen.

Kompetenzen:

  • allgemeine philologische, germanistische Fachkenntnisse Sprachkenntnisse auf dem EU-Niveau C 1
  • Spezifische Kenntnisse über die gewählte Sprache: Geschichte und Kultur der Sprachgemeinschaft, Literatur der gewählte Sprache, Struktur der gewählten Sprache, übergreifende kultur- und medienwissenschaftliche Kenntnisse im Zusammenhang mit der gewählten Sprache

Promotionsmöglichkeiten

Hey, that's the geratset! So with ll this brain power AWHFY?

Besonderheiten

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

At last, someone comes up with the "right" asnewr!