Spanien

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DaF-Standorte in Spanien

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Santiagoe de Compostela

Sevilla

València

Victoria

Literatur

  • Vázquez, Domínguez/José, María (2011): Kontrastive Grammatik und Lexikographie: Spanisch-deutsches Wörterbuch zur Valenz des Nomens. München: iudicium.
  • Orduña, Javier: Deutsch als Fremdsprache in Spanien in Anbetracht des Europäischen Hochschulrahmens. In: Casper-Hehne, Hiltraud / Koreik, Uwe / Middeke, Annegret: Die Neustrukturierung von Studiengängen „Deutsch als Fremdsprache“. Probleme und Perspektiven. Göttingen 2006, S. 73-80. [1]
  • Orduña, Javier: Aus der Peripherie des Netzwerkes. Inlands- und Auslandsgermanistik aus spanischer Sicht. In: Deutsch als Fremdsprache 3 (2006), S. 131–137.
  • Reimann, Daniel (Hg.) (2013): Kontrastive Linguistik und Fremdsprachendidaktik Iberoromanisch – Deutsch. Studien zur Morphosyntax, nonverbaler Kommunikation, Mediensprache, Lexikographie und Mehrsprachigkeitsdidaktik Spanisch, Portugiesisch und Deutsch. Band 2. Romanistische Fremdsprachenforschung und Unterrichtsentwicklung. Tübingen: Narr; Francke; Attempto.
  • Springer, Bernd F. W. (2012): Das kommt mir spanisch vor. Einführung in die deutschspanische Kommunikation. München: iudicium.


BA/MA-Studiengänge in DaF in Spanien (Überblick)

Bezeichnungen der jeweiligen BA/MA-DaF-Studiengänge

Anzahl der BA/MA-DaF-Studiengänge und DaF-Module

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:
  • DaF-Module:

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Sprachlich

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Dauer des Studiums

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Anzahl der Studierenden

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Studienschwerpunkte

Relevante BA/MA-DaF-Profile

Kerncurricula

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Pflichtmodule

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Wahlpflichtmodule

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Berufsbezug

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Praktikum

(obligatorisch/fakultativ, Inland/Ausland, Einrichtungen, Umfang)

Kontrastsprache

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Modul-Prüfungsleistung

(Leistungsnachweise)

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Promotionsmöglichkeiten

Forschungsschwerpunkte

Besonderheiten

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

„Alte“ DaF-Studiengänge (auslaufend)

Anzahl der DaF-Studiengänge

Nachvollziehbare Voraussetzungen für eine DaF-Praxis erfüllend: 2 zentral geplant unterschiedliche Studiengänge zu (1) Auslandsgermanistik und (2) Dolmetscher und Übersetzerkunde, jeweils auf 8 bzw. 6 Universitäten vertreten. In weiteren 8 Universitäten kann Deutsch als Nebenfach (Sprache C) innerhalb der Dolmetscher- und Übersetzerkunde belegt werden.

Studiengangstypen und -abschlüsse

Grundständiges Studium:

  • Licenciatura en Filología Alemana / Magister in Deutscher Philologie
  • Licenciatura en Traducción e Interpretación / Magister in Dolmetscher- und Übersetzungskunde

Zusatzqualifikation:

  • Nicht als Bestandteil des Studiums, jedoch als Voraussetzung zur Einstellung im staatlichen Schuldienst, müssen Absolvierte eine pädagogische Ausbildung von ca. 1,5 Semester Auslastung belegen. Das Zeugnis pädagogischer Eignung (Certificado de Aptitud Pedagógica, CAP) ist bislang allerdings noch keine Erfordnernis für die Einstellung beim staatlich subventionierten Privatschulwesens

Aufbaustudium:

  • Die Einteilung der spanischen Hochschulstudienpläne in zwei Zyklen ermöglicht es, dass zweite Zyklen, d.h. jeweils die zweite Hälfte beider besagter Studiengänge als Aufbaustudium wahrgenommen werden. Ohne staatliche Anerkennung werden ebenso Fortbildungskurse durchgeführt (Barcelona/Alicante; Salamanca)

Dauer des Studiums

  • Grundständiges Studium DaF: Gewöhnlich 5 Jahre trotz gelegentlicher Programmierung auf 4 Jahre
  • Aufbaustudium DaF: Die Belegung eines zweiten Zyklus als Aufbaustudium beansprucht gewöhnlich 2 bis 2,5 Jahre.

Studienschwerpunkte

  • Deutsche Philologie: Sprachausbildung und deutsche Grammatik, sowie Sprachgeschichte und Literaturgeschichte.
  • Dolmetscher- und Übersetzungskunde: Sprachausbildung, allgemeine und angewandte Sprachwissenschaft, sowie Dolmetscherausbildung, Übersetzungswissenschaft und Landeskunde

Kerncurricula

Kerncurricula werden vom zentralen Bildungsministerium für ganz Spanien vorgegeben. Seit 1990 gelten folgende Maßstäbe:

  • Deutsche Philologie: übergreifende Einleitungen in Literatur- und Sprachwissenschaft sowie in eine 2. Sprache und in die Analyse einer eigenen Sprache, 25%; deutsche Sprache, 30%; deutsche Sprach- und Literaturgeschichte 45 %
  • Dolmetscher- und Übersetzungskunde: Archivistik und Informatik 5 %; eigene Sprache 5 %; erste Fremdsprache 15%; zweite Fremdsprache: 15%; Übersetzungswissenschaft: 15%; Dolmetschen: 15 %; Fach- und allgemeine Übersetzung: 30%

Praktikum

(obligatorisch/fakultativ, Inland/Ausland, Einrichtungen, Umfang)

Kontrastsprache

Berufsbezug

  • Deutsche Philologie: staatliche Sekundarstufe; staatliche Fremdsprachschulen; Übersetzung; staatlich subventionierte private Schulen; Verlagswesen; Tourismus; PR; Verwaltung.
  • Dolmetscher- und Übersetzungskunde: Übersetzung; vereidigte Übersetzung; staatliche Fremdsprachschulen; Dolmetschen; staatliche Sekundarstufe; Tourismus; PR; Verwaltung; staatlich subventionierte private Schulen.

Spezifische Probleme

  1. Auf Grund der großen Anzahl von Lehrkräften der ehemaligen ersten Fremdsprache (Französisch) wird Deutsch auf staatlichem Schulwesen kaum angeboten. Das für Spanien charakteristische Outsourcuing durch staatlich subventioniertes, privates Schulwesen hat allerdings seit 1998 das Angebot von Deutsch als zweite Fremd-sprache mit wachsendem Interesse wahrgenommen. Das Outsourcing stellt eine bedeutende Größe dar, die ca. 40% des Schulangebots deckt, wobei die Mengen von autonomer Region zu autonomer Region deutlich schwanken. Jedoch entspricht die herkömmlich monothematische, jeder Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenfach fremde Ausbildung nicht exakt den Erwartungen potentieller Arbeitgeber. Diese bevorzugen i.d.R. Englisch- und Deutschlehrer.
  2. Strukturelle Nachteile einer zentralen curricularen Planung. Universitäten besitzen keine nennenswerte Gestaltungsautonomie bei den Lehrplänen. Diese werden zentral verabschiedet. Nun besteht eine deutliche Dopplung im Bereich moderner Fremdsprachen, aus der sich eine ungleiche Konkurrenzsituation sowie ein dringend zu behebender Widerspruch ergeben. Einerseits bestehen 17 zentral getrennte sog. Philologiecurricula und andersresits ein einziges, jedoch durch eine Art Haupt- und Nebenfach kombinierbares Curriculum für Dolmetscher- und Übersetzungskunde.
  3. Angesichts des allgemeinen Rückstands der fremdsprachlichen Qualifikation in Spanien scheint eine Erhöhung der Kombinationsmöglichkeiten mit zugleich deutlichem Einbezug fremdsprachlicher Ausbildung äußert dringend.
  4. Die pädagogische Ausbildung ist noch abgetrennt von den Philologien. Sie ist aber für den Eintritt in den staatlichen Schuldienst erforderlich.

Forschungsschwerpunkte

  • Kognitive Methodik, scaffolding (Barcelona, Balearen, Sevilla)
  • Kognitive Linguistik (Granada)
  • Wortschatzvermittlung (Barcelona, Valladolid, Sevilla)
  • Sprachtypologischer Vergleich (Barcelona, Zaragoza, Santiago, Salamanca)
  • Konversationsanalyse (Valencia, Vitoria)
  • Lehrwerkanalyse (Vitoria, Salamanca)
  • Testing (Barcelona)
  • E-Learning (Madrid)
  • Einsatz elektronischer Mittel (Sevilla, Valencia, Barcelona, Santiago)
  • Einsatz performativer Medien (Santiago, Madrid, Murcia, Cádiz, Granada, Balearen)
  • Fachsprachen (Barcelona, Granada, Santiago, Salamanca, Sevilla)
  • Tourismus und Wirtschaft (Las Palmas, Valladolid, Almería, Madrid)

Besonderheiten