Kroatien

Aus FaDaF Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

DaF-Standorte in Kroatien

Literatur

  • Čajko, I./Sorger, B.: Deutsch in Kroatien, Kroatien in der EU. In: IDV-Magazin. Der Internationale Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband. Nr. 85 Juli 2014, S. 73-78. [1]
  • Gehrmann, Siegfried / Petravič, Ana (2005): Reformvoraussetzungen und -perspektiven der Deutschlehrerbildung in Kroatien. In: Band 14. Zagreber Germanistische Beiträge, 191-213.
  • Vidulić, Svjetlan Lacko (Hg.) (2006): Germanistik im Kontakt. Tagung österreichischer und kroatischer Germanist/inn/en, Opatija, 29.09.-01.10.2005. Zagreber Germanistische Beiträge 9.


BA/MA-Studiengänge in DaF in Kroatien (Überblick)

Bezeichnungen der jeweiligen BA/MA-DaF-Studiengänge

Germanistik Diplomstudiengang

Germanistik Translationsstudiengang

Anzahl der BA/MA-DaF-Studiengänge und DaF-Module

bis 2003 alles MA-, nunmehr vertikal aufbauende Lehrplanstruktur (BA-Studiengang sowohl als Haupt- als auch als Nebenfach angeboten +MA-Programm)

  • BA-DaF:Zagreb, Osijek, Zadar, Rijeka
  • MA-DaF:Diverse Programme in Zagreb, Osijek, Zadar, Rijeka
  • MA Internationales Masterstudium "Management und Beratung für Europäische Bildung" am Center For European Education Zagreb [2]

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

  • BA-DaF: Reifezeugnis und Aufnahmeprüfung

Sprachlich

  • BA-DaF: Bisweilen schriftliche Aufnahmeprüfung in Deutsch (ca. B2-Niveau) an der jeweiligen Fakultät; wird künftig abgelöst durch Zentralabitur
  • MA-DaF: Erfolgreich abgeschlossenes BA-Studium

Dauer des Studiums

  • BA-DaF: 6 Semester
  • MA-DaF: 4 Semester

Anzahl der Studierenden

  • BA-DaF: Insgesamt ca. 600 Studierende
  • MA-DaF: Insgesamt ca. 250 Studierende

Studienschwerpunkte

Spezialisierung im MA-Programm auf:

  • Übersetzungswissenschaften (Osijek)
  • Lehramt (Osijek)

Relevante BA/MA-DaF-Profile

Kerncurricula

  • Kommunikative Kompetenz
  • Deutsche Literaturgeschichte
  • Germanistische Linguistik
  • Didaktik/Methodik (nur fürs Lehramt)
  • Übersetzungswissenschaften (v.a. für Übersetzer/Dolmetscher)
  • Kulurgeschichte bzw. Landeskunde der deutschsprachige Region

Pflichtmodule

  • BA-DaF: Sprachpraktische Kurse, Deutsche Literaturgeschichte, Germanistische Linguistik
  • MA-DaF: Didaktik/Methodik, bzw. Translatologie

Wahlpflichtmodule

  • BA-DaF: Landeskunde, Geschichte der deutschsprachigen Länder, Theater (Osijek), sowie wahlweise obligatorisch: schwerpunktmäßig orientierte Seminare aus o.g. Bereichen;

fakultativ: diverse Seminare aus dem Vorlesungsverzeichnis der Philologischen Fakultäten (die in anderen, nicht DaF-zentrierten Studiengängen angeboten werden)

  • MA-DaF: Germanistische Literaturwissenschaft

Berufsbezug

Wie aus der jeweiligen Profilbezeichnung ersichtlich: Lehrer und/oder Dolmetscher/Übersetzer, die in diversen Lebensbereichen tätig sein können (und de facto zu einem großen Prozentsatz zumindest nebenberuflich z.B. Lehrer+Dolmetscher bzw. Lehrer+Fremdenführer etc. sind)

Spezifische Probleme

Nicht allzu großes Angebot an Wahlfächern

Praktikum

Nur im Falle des DaF aufs Lehramt – ein landesweit verbindliches Paket von Lehrveranstaltungen (s. weiter oben), die das Hospitieren und dann das obligatorische Schulpraktikum während des 8. und 9. Semesters

Kontrastsprache

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

  • BA-DaF:
  • MA-DaF:

Modul-Prüfungsleistung

Schriftliche Abschlüsse der sprachpraktischen Kurse: Fragen zum Text, Textanalyse, Mündliche Prüfungen in den literaturgeschichtlichen und linguistischen Pflichtfächern, Referate und Semesterarbeiten zu einem selbstgewählten Schwerpunkt in den Wahlfächern

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

  • selbstständiges und selbstbewußtes Verhalten in interkulturellen Kontakten
  • selbstständiges Recherchieren zu deutsch- und germanistisch bezogener Thematik in diversen Medien
  • verstehendes Verarbeiten von Texten diverser Stilistik
  • eigene Textproduktion mit guter stilistischer Selbsteinschätzung
  • Vermittlung von Kenntnissen mit germanistischem (d.h. DaF-spezifischem) Bezug an andere Menschen, die keine kulturelle Kompetenz besitzen
  • Berufsziele (möglichst abstrakt formuliert): Kommentator und Vermittler von Kulturprodukten in deutscher Sprache

Promotionsmöglichkeiten

Promotionsprogramme in Zagreb und Osijek

Forschungsschwerpunkte

Besonderheiten

  • sehr gute Unterstützung durch den DAAD, Goethe-Institut, DFG und –gelegentlich – andere Stiftungen (letztere hauptsächlich bez. akademischer Forschungsprojekte, wobei das Potenzial noch nicht voll genutzt wird)
  • sehr gute und effiziente Zusammenarbeit der Gastlektoren aus Deutschland und Österreich vor Ort
  • Die grundlegend ausgestatteten germanistischen Bibliotheken an Universitäten werden durch Österreich-Bibliotheken und GI-Bibliothek ergänzt

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

„Alte“ DaF-Studiengänge (auslaufend)

Anzahl der DaF-Studiengänge

Studiengangstypen und Abschlüsse

(Grundständiges Studium, Zusatzqualifikation, Aufbaustudium)

Dauer des Studiums

(Grundständiges Studium, Zusatzqualifikation, Aufbaustudium)

Studienschwerpunkte

Kerncurricula

Praktikum

(obligatorisch/fakultativ, Inland/Ausland, Einrichtungen, Umfang)

Kontrastsprache

Berufsbezug

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Forschungsschwerpunkte