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Version vom 11. April 2007, 15:07 Uhr

DaF/DaZ -Standort: Eichstätt

BA/MA-Studiengänge in DaF/DaZ

Bezeichnungen der jeweiligen BA/MA-DaF/DaZ -Studiengänge

Masterstudiengang Deutsch als Fremd-/Zweitsprache

Anzahl der BA/MA-DaF/DaZ-Studiengänge und DaF/DaZ-Module

  • BA-DaF/DaZ: %
  • MA-DaF/DaZ: 1 Studiengang
  • DaF/DaZ-Module: %

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

  • MA-DaF/DaZ: abgeschlossenes 1. berufsqualifizierendes Studium (Pädagogik, Neu-Philologisches Studium), abgeschlossenes BA-DaF-Studium

Dauer des Studiums

  • MA-DaF/DaZ: 4 Semester, 2 Jahre

Anzahl der Studierenden

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Studienschwerpunkte

Relevante BA/MA-DaF/DaZ-Profile

Hauptprofil sind Sprache und Spracherwerb, Kommunikation und Kultur, Literatur und bilingualer Unterricht

Kerncurricula

  • MA-DaF/DaZ: Deutsch als Zweitsprache

a) Interkulturelles Lernen / Migrations- und Identitätsforschung • Historische und aktuelle Konzepte zur Kultur-, Toleranz-, Migrations- und Integrationsforschung • Identitätsentwicklung und Schullaufbahn unter dem Einfluss von Mehrsprachigkeit und Multikulturalität • Werte, Normen und Konflikte im Rahmen interkultureller Kommunikation • Theorie und Praxis interkultureller Bildungs- und Erziehungsarbeit

b) Zweitspracherwerbsforschung / Mehrsprachigkeitsforschung • Hypothesen und Konzepte des Erstspracherwerbs, Zweitspracherwerbs sowie der Mehrsprachigkeit • Ziele und Gegenstände der Sprachlehr- und Sprachlernforschung • Sprachstandsanalysen unter Berücksichtigung von Fehlerdiagnose, Fehlertherapie und Sprachvergleich

c) Sprachsystem und Sprachgebrauch • Grammatische Strukturen und Wortschatz der deutschen Sprache • Funktionale und kontrastive Grammatik • Pragmatik und Textlinguistik

d) Produktion von Texten und Medien • Textsorten und Medien • Varietäten gesprochener und geschriebener Sprache • Strategien der Textproduktion • Verfahren des funktionalen und kreativen Schreibens • Verbale und nonverbale Aspekte der Dialogfähigkeit

e) Rezeption von Texten und Medien • Enkulturation, Sozialisation und Identitätsbildung durch Literatur und Medien • Literarische Texte (Kinder- und Jugendliteratur, Migrantenliteratur, etc.) • Expositorische Texte (Sach-, Fach- und Amtssprache) • Audiovisuelle und digitale Medien • Text- und Medienanalyse/Text- und Mediengebrauch • Leseförderung

f) Theorie und Praxis der Sprachvermittlung • Anthropologisch-psychologische und soziokulturelle Voraussetzungen des Fremd- und Zweitsprachenlernens • Lernzielermittlung und Lernzielbeschreibung • Methoden des Lehrens und Lernens fremder Sprachen • Analyse und Entwicklung von Lehrwerken, Unterrichtsmaterialien und -technologien

Pflichtmodule

  • MA-DaF/DaZ:
  • Basismodul 1: Einführung in das Masterstudium Deutsch als Fremd-/Zweitsprache
  • Basismodul 2: Grundlagen: Sprach- und Literaturwissenschaft
  • Basismodul 3: Spracherwerb und Sprachvermittlung
  • Basismodul 4: Kommunikation und Kultur
  • Basismodul 5: Deutsche Sprache und Sprachkultur
  • Basismodul 6: Methodik und Didaktik Deutsch als Fremd-/Zweitsprache
  • Basismodul 7: Deutsche Literatur für fremde Leser
  • Basismodul 8: Sprache und Sprachgebrauch


  • Ergänzungsmodul 9: Medienkompetenz und autonomes Lernen
  • Ergänzungsmodul 10: Kontrastive Linguistik
  • Ergänzungsmodul 11: Vergleichende Literaturwissenschaft
  • Ergänzungsmodul 12: Berufs- und fachbezogener Fremd- /Zweitsprachenunterricht


  • Praxismodul 15a: Sprachpraxis für BildungsausländerInnen
  • Praxismodul 15b: Sprachpraxis für BildungsinländerInnen

Wahlmodule

  • MA-DaF/DaZ: zwei freie Wahlmodule à 5 ECTS;

Ergänzungsmodule 13 und 14 (jeweils 5 ECTS) sind frei aus dem Fächerangebot der KUE oder einer ausländischen Partneruniversität wählbar. Sie sollten im 2. Semester gewählt werden.

Berufsbezug

  • Tätigkeit als Lehrende an Institutionen der Erwachsenenbildung des In- und Auslands (z.B. Volkshochschulen und andere Sprachschulen im Inland, Sprachschulen im Ausland), die die deutsche Sprache und Kultur an Jugendliche und Erwachsene nichtdeutscher Muttersprache vermitteln;
  • insbesondere für Bildungsausländer/innen: Tätigkeit als Lehrende für Deutsch als Fremdsprache an Schulen, Sprachschulen und Hochschulen im Heimatland;
  • Tätigkeit an den Goethe-Instituten im In- und Ausland in der Spracharbeit (als Sprachlehrer/in und Sprachabteilungsleiter/in), in der pädagogischen Verbindungsarbeit (als Organisator/inn/en und Mitgestalter/innen von Lehrerfortbildungsveranstaltungen für Deutschlehrende im Ausland und als Berater/innen von Institutionen und Lehrenden, die Deutsch als Fremdsprache vermitteln) und in der Kulturarbeit (als Vermittler deutscher Kultur – Kunst, Musik, Literatur, Theater, Film etc. – durch Planung und Realisierung kultureller Projekte wie Lesungen, Ausstellungen, Aufführungen etc.);
  • Tätigkeit in der Industrie in den Bereichen internationaler Kooperation und Zusammenarbeit (z.B. als Sprachlehrer/in für ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere zur Vermittlung von Fachsprache, interkulturelles Training);
  • Tätigkeit im Tourismus (z.B. Mitarbeit in einem ausländischen Fremdenverkehrsbüro);
  • Tätigkeit bei Verlagen (z.B. als Lektor/in, Redakteur/in oder Autor/in von Lehrmaterial Deutsch als Fremdsprache) oder Medien, insbesondere solchen mit einem ausgeprägten Sprach- und Kulturprogramm;
  • Tätigkeit bei Behörden, insbesondere Kultur-Behörden; Tätigkeiten an Hochschulen des europäischen und außereuropäischen Auslands als Lektor/inn/en für deutsche Sprache und Kultur;
  • Tätigkeit an der Hochschule in Lehre und Forschung (Promotion).

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Praktikum

ja: Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht an einem Spracheninstitut (einer Schule) des In- oder Auslandes. Das Verhältnis von Hospitation und eigener Unterrichtsgestaltung sollte in etwa ausgeglichen sein (jew. 20 Stunden). Das Praktikum wird in einem schriftlichen Praktikumsbericht dokumentiert. Die Analyse erfolgt dann im Tutorium.

Kontrastsprache

ja

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

Präsenzstudium: 890 SWS

Selbststudium: ca. 2.000 Stunden

Modul-Prüfungsleistung

pro Modul entweder Referat, Hausarbeit, Klausur, Projektarbeit

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

Leitendes Ziel des Masterstudiengangs Deutsch als Fremdsprache ist es, die Absolvent/innen mit den Grundlagen eines wissenschaftlich fundierten und reflektierten theoretischen und praktischen Umgangs mit der deutschen Sprache als einer fremden Sprache, mit der deutschen Kultur als einer fremden Kultur sowie mit den Grundlagen zum Sprach- und Kulturvergleich vertraut zu machen und zu entsprechenden berufspraktischen Tätigkeiten zu befähigen.

Promotionsmöglichkeiten

Forschungsschwerpunkte

Besonderheiten

Das Praxismodul „Spracherwerb“ ist für BildungsinländerInnen- und BildungsausländerInnen unterschiedlich

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

„Alte“ DaF/DaZ-Studiengänge (auslaufend)

Anzahl der DaF/DaZ-Studiengänge

1

Studiengangstypen und Abschlüsse

Magister Artium DaF

Aufbaustudium: Erweiterungsstudiengang Didaktik des Deutschen als Zweitsprache

Dauer des Studiums

M.A.: 9 Semester

Aufbaustudium: Erweiterungsstudiengang Didaktik des Deutschen als Zweitsprache, 4 Semester

Studienschwerpunkte

Deutsche Sprache und Sprachkultur

Deutsche Literatur für fremde Leser

Methodik und Didaktik des Fremdsprachenunterrichts

Deutsch als Fachsprache und Deutsch als Wissenschaftssprache

Kerncurricula

Praktikum

Magister-DaF: ja, 40-stündiges Praktikum, entspricht 4 SWS

Erweiterungsstudiengang Didaktik des Deutschen als Zweitsprache: ja, 1semestriges studienbegleitendes Praktikum von mind. 3 SWS, bzw. Blockpraktikum im In- u. Ausland von mind. 3 Wochen Dauer mit etwa 50 Unterrichtsstd.

Kontrastsprache

nur für Bildungsinländer: ja, eine nicht schulisch angebotene Fremdsprache, über 2 Semester jeweils eine doppelstündige Veranstaltung (es können auch Sprachkurse außerhalb der Universität anerkannt werden)

Berufsbezug

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Forschungsschwerpunkte

Besonderheiten