Fachverband für Deutsch als Fremdsprache
 Fachverband Deutsch als Fremd- und ZweitspracheInteressenvertretung für DaF-/DaZ-Lernende, -Lehrende und -Institutionen 

Internationalisation at home - wie der FaDaF der Pandemie trotzt

06.01.2021

Internationalisation at home ist der Überbegriff der Bemühungen, die der FaDaF betreibt, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Dozenten und Schüler so gering wie möglich zu halten. Doch der Online-Unterricht bietet nicht nur neue Chancen, sondern auch Herausforderungen. Ein Interview mit Dr. Matthias Jung im StadtRadio Göttingen.

Pressemitteilung des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache zur Corona-Krise: Unterstützung für die besonders hart betroffene DaF-Branche

17.03.2020

Die aktuellen Schließungsmaßnahmen und Kursausfälle in Integrationskursen und Instituten stellen auch das ganze Feld des Deutschunterrichts in der Internationalen Erwachsenenbildung vor große und zum Teil existenzielle Herausforderungen mit langfristigen Auswirkungen. Hier droht ein großer und langfristiger Schaden für gesellschaftlich so wichtige Aufgaben wie Integration, Fachkräftesicherung und Internationalisierung und zwar sowohl in Deutschland wie weltweit, wo Sprachschulen ebenfalls geschlossen wurden.
Jährlich lernen mehrere hunderttausend Personen Deutsch in Deutschland und noch mehr weltweit, um hier zu arbeiten oder zu studieren. Oft haben sie und ihre Familien ihre Ersparnisse für eine bessere Zukunft in Deutschland investiert. Sie drohen nun mit leeren Händen dazustehen, da Kurse und Prüfungen sich voraussichtlich um Monate verzögern. Von diesen Kursen hängen aber allein in Deutschland bis zu 100.000 Arbeitsplätze von Lehrkräften wie dem gesamten Personal dieser Bildungsanbieter ab, deren Existenz akut gefährdet ist.

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Unser Chemnitz ist anders - ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Bernadette Malinowski und Prof. Dr. Winfried Thielmann in der Süddeutschen Zeitung

25.09.2018

Prof. Dr. Winfried Thielmann, FaDaF-Vorstandsmitglied und Ausrichter der Jahrestagung DaF/DaZ 2019, und Prof.in Bernadette Malinowski, Plenarrednerin auf der Jahrestagung 2019, mit einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung. Beide haben eine Professur an der TU Chemnitz inne und stellen fest: Unser Chemnitz ist ganz anders.

Zur Zeit der Flüchtlingskrise haben sich unsere durchgängig erfreulichen Erfahrungen mit der Stadt und ihren Menschen noch erheblich verdichtet. Buchstäblich über Nacht wurde damals ein Gebäude der TU Chemnitz zur Erstaufnahmeeinrichtung erklärt, kurze Zeit später ein weiteres, sodass auf dem recht überschaubaren Campus Reichenhainer Straße zeitweise mehr als 700 Flüchtlinge beherbergt waren.

Den äußerst lesenswerten Artikel finden Sie hier.

Pressemitteilung: Jedes Kind gehört in die Grundschule, insbesondere um Deutsch zu lernen

07.08.2019

FaDaF lehnt Vorstoß von CDU‐Politiker Linnemann ab
Jedes Kind gehört in die Grundschule, insbesondere um Deutsch zu lernen

Der Vorstoß des CDU‐Politikers Linnemann, Kinder nicht ohne gute Deutschkenntnisse einzuschulen, macht weder integrationspolitisch noch bildungspolitisch Sinn. Und er verzögert auch das Deutschlernen, wie wissenschaftliche Studien zum frühen Zweitspracherwerb des Deutschen gezeigt haben. Wenn Sprache einer der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe ist, müssen Kinder die Möglichkeit haben, sie in Alltag und Schule in authentischen Situationen anzuwenden, wo das Sprachenlernen viel nachhaltiger als in künstlichen Unterrichtssituationen gelingt. Es hilft ihnen ihre Deutschkompetenz parallel zu anderen Sprachen zu entwickeln. Der Kontakt mit gleichaltrigen, ein‐ und mehrsprachig aufwachsenden Kindern ist eine zentrale Voraussetzung für das Erlernen sozialer Kompetenzen und sprachlicher Handlungsmuster in einer mehrsprachigen Welt - übrigens auch wenn die Erst‐ oder Muttersprache Deutsch ist.

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Chemnitzer Erklärung des FaDaF: Resolution zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes

29.03.2019

Der FaDaF hat auf seiner Mitgliederversammlung am 29.03.2019 im Rahmen der Chemnitzer Jahrestagung einstimmig die folgende Resolution zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes verabschiedet:
Die deutsche Gesellschaft ist schon aus demographischen Gründen langfristig auf die Zuwanderung insbesondere von qualifizierten internationalen Arbeitskräften angewiesen, um das aktuelle Wohlstands- und Rentenniveau halten zu können. Ziel muss daher die dauerhafte Integration dieser Zuwanderer und ihrer Familien sein. Dabei fällt dem frühzeitigen und kontinuierlichen Erwerb der deutschen Sprache eine wichtige Rolle zu.
In diesem Kontext hat die Bundesregierung am 18.12.2018 den Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes verabschiedet und am 13.03.2019 auf den parlamentarischen Weg gebracht. Der FaDaF begrüßt im Zuge der (vorsichtigen) Arbeitsmarktöffnung für Nicht-EU-Staatsangehörige die starke Gewichtung der Deutschkenntnisse. Nur eine hohe Sprachkompetenz ermöglicht es den angeworbenen Fachkräften ihre beruflichen Kompetenzen voll zu entfalten und sich nachhaltig auch mit ihren Angehörigen integrieren zu können. Gleichzeitig stellt die so erworbene zusätzliche sprachlich-kulturelle Handlungsfähigkeit eine wichtige internationale Qualifikation und Bindung an Deutschland dar, wenn diese Fachkräfte später in ihre Heimatländer zurückkehren oder weltweit arbeiten wollen.

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Deutsch für Geflüchtete von Anfang an - ein Nachwort

29.03.2019

2019 erschien Band 3 der Praxismaterialien aus dem Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden: Deutsch für Geflüchtete von Anfang an. DaF-/DaZ-Angebote für Geflüchtete im Spannungsfeld von Theorie und Praxis, Institution und Ehrenamt, hgg. von Rico Ehren, Ann-Kathrin Kobelt und Annegret Middeke, mit einem Nachwort von Dr. Annegret Middeke. Dieses finden Sie hier.

Pressemitteilung: Sprachen, Integration, Werte - Was vermitteln staatliche Kurse Geflüchteten und Migranten?

15.01.2019

Veranstaltung zum Jubiläum des FaDaF und seiner Schriftenreihe Materialien DaF/DaZ im Göttinger Universitätsverlag

Früher in dieser Hinsicht zögerlich hat der deutsche Staat mittlerweile ein umfassendes Kurssystem für Flüchtlinge und Migranten aufgebaut, in das bei aller Bürokratie beträchtliche öffentliche Finanzmittel fließen. Diese Kurse gelten als Herzstück einer erfolgreichen gesellschaftlichen Integrationspolitik und sollen über Sprache hinaus den Neuankömmlingen die Werte der deutschen Gesellschaft vermitteln. Dies geschieht implizit im Deutschunterricht und explizit in den sogenannten Orientierungskursen, in einer Art Schnelllehrgang zur deutschen Demokratie und Gesellschaft. Doch wie weit lassen sich Sprachkompetenz und gesellschaftliche Werte überhaupt in Pflichtveranstaltungen verordnen?

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Pressemitteilung des FaDaF zu den Plänen der Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg: Gebühren für ausländische Studierende sind unfair und kontraproduktiv!

14.06.2017

Nach Baden-Württemberg plant nun auch Nordrhein-Westfalen Studiengebühren für Ausländer einzuführen. Der Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. (FaDaF) lehnt Studiengebühren für ausländische Studierende aus bestimmten Ländern strikt ab, denn sie richten sprach- und integrationspolitischen ebenso wie volkswirtschaftlichen Schaden an. Nicht zuletzt bedeuten sie die Abkehr von der Idee des internationalen Austauschs und der weltweiten partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Wer ausländische im Unterschied zu deutschen Studierenden mit Zusatzkosten belegt, zieht Gräben zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen und trifft die ökonomisch Schwächsten, egal wie begabt und motiviert sie sind. Dabei ist ein Studium in Deutschland gerade für Studierende, die aus Ländern außerhalb Europas kommen, vergleichsweise teuer. Denn ausländische Studienbewerber müssen meist zunächst erhebliche Mittel für akademische Vorbereitungsprogramme inklusive des Erwerbs von Deutschkenntnissen auf Hochschulniveau aufbringen und während des Studiums im Vergleich zum Heimatland hohe Lebenshaltungskosten tragen.

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Flüchtlinge scheitern an Deutschkursen

19.05.2017

Dr. Matthias Jung im WDR-Morgenecho

GEW: Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und Qualität des Angebots

18.05.2017

Bildungsgewerkschaft zur Woche der Integrationskurse

Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und die Qualität der Integrationskurse zu verbessern. Lehrkräfte in Integrationskursen müssen grundsätzlich fest angestellt und tariflich - orientiert am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), Entgeltgruppe 11 - bezahlt werden, sagte Ansgar Klinger, für Weiterbildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Donnerstag mit Blick auf die Woche der Integrationskurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Solange eine Festanstellung nicht erreicht ist, müssten Honorarkräfte Stundensätze in Höhe von 54 bis 60 Euro erhalten. Zudem müssten die Träger der Integrationskurse Qualitätsstandards, wie es sie bis Sommer 2015 gab, nachweisen. Er machte darauf aufmerksam, dass in den beiden vergangenen Jahren auch Träger ohne ausreichende Erfahrungen mit Sprachkursen zugelassen worden seien.

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Pressemitteilung: Honorarkräfte beim Goethe-Institut: Rechtssichere Lösungen für alle bei fairem Interessenausgleich notwendig

06.02.2017

Die Beschäftigungssituation in der Erwachsenbildung, speziell auch im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, ist von unsicheren freiberuflichen Honorarverträgen bei meist geringer, nicht ausbildungsadäquater Entlohnung der universitär ausgebildeten Lehrkräfte geprägt. Dies resultiert aus der Tatsache, dass im Vergleich zu Handel und Industrie der gesamte Sektor der Erwachsenenbildung unterfinanziert und wenig gewinnorientiert ist. Typisch sind vielfach die Abhängigkeit von knapp bemessener öffentlicher Förderung (z.B. im Rahmen von Integrationskursen für Geflüchtete und Migranten) und die Abwicklung durch gemeinnützige Institutionen.

Die Abgrenzung zwischen Freiberuflichkeit und Scheinselbstständigkeit beruht auf Einzelfallentscheidungen, die von der Rentenversicherung bei Betriebsprüfungen getroffen werden oder durch die Honorarkräfte selber angestoßen werden können und die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die rechtliche Unsicherheit über den Status von Honorarkräften und die (Nach-)Zahlung von Sozialabgaben wird deshalb je nach Entscheidung der Rentenversicherung leicht zu einer existenziellen Frage für Honorarkräfte wie Kursträger. Die aktuelle Diskussion um die Honorarbeschäftigung beim Goethe-Institut steht insofern ungeachtet der jeweiligen Besonderheiten und Einzelfälle stellvertretend für eine ganze Branche und die Situation der freiberuflichen Dozenten bei Volkshochschulen, Hochschulen, gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Kursträgern.

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Einschätzung zur Umsetzung und Auswirkung der Honorarerhöhung bei den Integrationslehrkräften

13.07.2016

Eine Pressemitteilung des Innenministerium (BMI) sorgt aktuell für viele Fragen: Das BMI hat am 7.7.2016 erklärt, dass die Erhöhung des Referenzhonorars auf 35 EUR bzw. der Trägerpauschale auf 3,90 EUR rückwirkend ab dem 1.7. gelten sollen. Zur Trägerpauschale wird noch ergänzt, dass diese ab dem 21. Teilnehmer auf 2 EUR gesenkt wird. Das BAMF hat am 12.7. ein Trägerrundschreiben verschickt, das klarstellt, dass die Trägerpauschale rückwirkend, d.h. auch für bereits laufende Kurse gezahlt wird und dass die Honorare entsprechend zu erhöhen seien.

Viele Detailfragen bleiben aber unklar, solange es keine neue Abrechnungsrichtlinie gibt (die aktuelle datiert vom 1.1.2016). Diese regelt beispielsweise auch, welche finanziellen Bedingungen in den Spezialkursen (etwa Alphabetisierung) mit weniger Teilnehmern gelten.

Das neue Referenzhonorar von 35 EUR dürfte sich erst allmählich durchsetzen, da die laufenden Kurse noch unter anderen Bedingungen gestartet sind und mit den neuen Honorarsätzen u.U. unwirtschaftlich werden. Die einzige Sanktion für Träger, die das Referenzhonorar nicht zahlen, besteht im Übrigen darin, dass sie die Zulassung jährlich neu beantragen müssen. Rechnerisch deckt die erhöhte Teilnehmerpauschale die Honorarmehrkosten für die Kursträger ab dem 15. Teilnehmer. Kurse, die diese - durchgehend notwendige - Teilnehmerzahl nicht erreichen, könnten daher zukünftig eingestellt werden oder müssen länger warten bis die höhere Teilnehmerzahl zusammen gekommen ist.

Die Erhöhung der Honorare in den öffentlich geförderten Kursen dürfte auf breiter Front erst gegen Ende des Jahres verwirklicht sein.
Auswirkungen auf die Honorare anderer Kursangebote (etwa im Bereich studienvorbereitende Kurse bzw. Selbstzahlerkurse, die nur indirekt betroffen sind) werden wohl noch später, sehr differenziert nach Anbieter und eher in kleinen Schritten erfolgen.

Mit Sicherheit werden nicht alle Kursanbieter bei der Honorarerhöhung mitziehen können oder wollen, so dass es wohl zu einer noch stärkeren Spaltung zwischen Kursangeboten mit gut qualifizierten und solchen mit schlechter qualifizierten Lehrkräften kommen wird. Außerdem erhöht sich so der wirtschaftliche Druck, große Gruppen zu bilden. Kursanbieter, die mit kleinen Gruppen arbeiten, dürfte vor besonderen Schwierigkeiten stehen, und daher die Preise etwa für Sommerkurse, studienvorbereitende Angebote oder Fachsprachenkurse 2017 kräftig anziehen, soweit sie nicht eingestellt werden. Es ist daher auch damit zu rechnen, dass die durchschnittliche Teilnehmerzahl pro Kurs deutlich steigt, was den Bedarf an Lehrkräften ebenfalls reduzieren wird.

Der FaDaF setzt sich dafür ein, dass diese Erhöhung jetzt zügig vom BAMF in entsprechenden Anweisungen an die Kursträger umgesetzt wird und fordert alle Kursanbieter auf, für - gut qualifizierte DaF-/DaZ-Lehrkräfte - zukünftig ein Mindesthonorar von 35 EUR zu zahlen bzw. entsprechende vergütete Stellen einzurichten (was im Übrigen immer noch deutlich unter der Bezahlung von LehrerInnen im Schuldienst liegt). Außerdem muss die Absenkung der Qualifizierungsstandards für DaF-/DaZ-Lehrer möglichst schnell zurückgenommen werden. Siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 30.05.2016.

Dr. Matthias Jung, Vorsitzender FaDaF e.V.

Pressemitteilung: Nachhaltiges Konzept zur sprachlichen Integration notwendiger denn je

30.05.2016

Der FaDaF begrüßt ausdrücklich die bevorstehende Erhöhung der Honorarvorgabe für Lehrkräfte in den Integrationskursen um über 50% auf 35 EUR pro Unterrichtsstunde, verbunden mit der Bereitstellung entsprechend erhöhter Mittel für die Kursträger. Diese Maßnahme wird über die Integrationskurse hinaus eine Signalwirkung für den gesamten Bereich des Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache entfalten, vor allem aber zu höheren Einkommen für die Lehrkräfte führen.

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Pressemitteilung: Flüchtlingskinder und Deutschunterricht - ausgebildete Fachleute endlich einstellen!

08.09.2015

Bis zu einem Drittel der Flüchtlingskinder - so aktuelle Schätzungen - sind im schulpflichtigen Alter. Um erfolgreich am Regelunterricht teilnehmen zu können, müssen solche Seiteneinsteiger zunächst - möglichst effektiv - Deutsch lernen. Viele Bundesländer haben dafür spezielle Förder- und Vorbereitungsklassen mit Schwerpunkt Sprachunterricht vorgesehen. Angesichts der Zahlen an Flüchtlingskindern ergibt sich akut für diese Klassen ein hoher zusätzlicher Bedarf an etwa 10.000 - 20.000 Lehrerinnen und Lehrern.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema Flüchtlingskinder und Deutschunterricht.

Leipziger Erklärung der Institute und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Deutschland zur sogenannten Flüchtlingskrise

04.03.2016

An den Instituten und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) der Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland bilden wir seit über vierzig Jahren die Lehrkräfte und ExpertInnen aus, die die deutsche Sprache als Fremd- und Zweitsprache an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bildungsinstitutionen im In- und Ausland vermitteln. Zusammen mit dem Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) melden wir uns hiermit zu Wort, um die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen auf die folgenden Punkte aufmerksam zu machen, die Sie hier finden. Die Erklärung wurde von den einschlägigen DaF-/DaZ-Institutionen, auch dem FaDaF, unterzeichnet.

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