Jena

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DaF/DaZ -Standort: Jena

Weitere Informationen finden Sie auch unter: [1] S. 35-54

Weiterführende Literatur:

Barkowski, Hans / Skiba, Dirk: Studieren auf Deutsch in Deutschland - eine Herausforderung für ausländische Studierende und deutsche Hochschulen. In: Casper-Hehne, Hiltraud / Middeke, Annegret (Hg.): Sprachpraxis der DaF-und Germanistikstudiengänge im europäischen Hochschulraum. Göttingen: Universitätsverlag 2009, S. 31-44.

Inhaltsverzeichnis

BA/MA-Studiengänge in DaF/DaZ

Bezeichnungen der jeweiligen BA/MA-DaF/DaZ -Studiengänge

Aufbaustudiengang: Master DaF nach Abschluss eines Erststudiums in einem germanistischen Fach,

Zertifikatsstudium: als zusätzliches Fach im Umfang eines Magisterhaupt- oder –nebenfaches

Ergänzungsrichtung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache für Lehramtsstudierende mit der Fachkombination Deutsch

Anzahl der BA/MA-DaF/DaZ-Studiengänge und DaF/DaZ-Module

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ: Master in Deutsch als Fremdsprache
  • DaF/DaZ-Module:

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ: Abschluss eines grundständigen germanistischen Studiums

Sprachlich

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Dauer des Studiums

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ: 4 Semester

Anzahl der Studierenden

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ: 110

Studienschwerpunkte

Masterstudiengang (modularisiert)

  1. Die Module des Pflichtbereiches sind:
    1. Synchronische und vergleichende Sprachwissenschaft in ihrer Bedeutung für Deutsch als Fremdsprache (theoretical and applied linguistics)
    2. Theorie und Praxis der Entwicklung fremdsprachlicher Fertigkeiten (rezeptives und produktives Sprachhandeln)
    3. Berufs- und fachbezogener Deutschunterricht - Theorie und Empirie
    4. Multi- und telemediale Lernumgebungen und autonomes Lernen
    5. Spezielle Felder des Erwerbs und der Vermittlung von Fremd- und Zweitsprachen unter besonderer Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte
    6. Theorie und Empirie der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kommunikation.
  2. Die Module des Wahlpflichtbereiches sind:
    1. Qualitätssicherung und Evaluation / Prüfen und Testen
    2. Kultur- und sozialwissenschaftliche Aspekte der Landeskunde aus fremdsprachendidaktischer Perspektive
    3. Lehrmedienforschung / Lehrwerkanalyse und –kritik
    4. Literatur- und kulturwissenschaftliche Aspekte der Fremdsprachendidaktik.

Relevante BA/MA-DaF/DaZ-Profile

Kerncurricula

  • MA-DaF/DaZ: Leitendes Ziel des Masterstudiengangs Deutsch als Fremdsprache ist es, die Studierenden auf der Basis eines germanistischen Erststudiums zu einem wissenschaftlich fundierten theoretischen wie praktischen Umgang mit der deutschen Sprache als einer fremden Sprache, mit der deutschen Kultur als einer fremden Kultur sowie zum interkulturellen Dialog zu befähigen sowie didaktisch-methodisch fundierte Kompetenzen für die Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache zu erwerben.

Pflichtmodule

  • MA-DaF/DaZ:
  1. Die Module des Pflichtbereiches sind:
    1. Synchronische und vergleichende Sprachwissenschaft in ihrer Bedeutung für Deutsch als Fremdsprache (theoretical and applied linguistics)
    2. Theorie und Praxis der Entwicklung fremdsprachlicher Fertigkeiten (rezeptives und produktives Sprachhandeln)
    3. Berufs- und fachbezogener Deutschunterricht - Theorie und Empirie
    4. Multi- und telemediale Lernumgebungen und autonomes Lernen
    5. Spezielle Felder des Erwerbs und der Vermittlung von Fremd- und Zweitsprachen unter besonderer Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte
    6. Theorie und Empirie der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kommunikation.

Wahlmodule

  • MA-DaF/DaZ:
  1. Die Module des Wahlpflichtbereiches sind:
    1. Qualitätssicherung und Evaluation / Prüfen und Testen
    2. Kultur- und sozialwissenschaftliche Aspekte der Landeskunde aus fremdsprachendidaktischer Perspektive
    3. Lehrmedienforschung / Lehrwerkanalyse und –kritik
    4. Literatur- und kulturwissenschaftliche Aspekte der Fremdsprachendidaktik.

Berufsbezug

Tätigkeiten in ausländischen Germanistikabteilungen von Universitäten und Hochschulen (Literaturwissenschaft; Sprachwissenschaft; Deutsch als Fremdsprache/Lehrerausbildung und Sprachvermittlung)

Lehrkraft für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache im In- und Ausland, Tätigkeit im Bereich der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements, Verlagswesen, Rundfunk und Fernsehen, Arbeit in international kooperierenden Firmen

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Praktikum

MA-Studiengang:

  1. Während des Studiums ist ein mindestens vierwöchiges obligatorisches DaF Unterrichtspraktikum zu absolvieren, in dem die Praktikanten Unterrichtserfahrungen sammeln, reflektieren und in Form eines Praktikumsberichts aufarbeiten sollen.
  2. Inhalte des Praktikums sind: Grundlegende wissenschaftlich fundierte Kategorien von Unterricht;Aspekte der Unterrichtsbeobachtung, des Hospitierens und der Unterrichtsforschung; Beobachtung, Analyse, eigene Planung und Erprobung unterschiedlicher Unterrichtsgegenstände bzw. –sequenzen bezogenauf unterschiedliche Lernergruppen.
  3. Umfang: Nachzuweisen sind mindestens 20 Stunden Hospitation und 5 Stunden eigene Unterrichtsversuche.

Das Praktikum wird durch Lehrveranstaltungen vorbereitet und begleitet sowie in seiner Durchführung von einem Mentor betreut. Über das Hospitations- und das Unterrichtspraktikum ist ein Praktikumsbericht zu erstellen. Sämtliche Aktivitäten innerhalb des Praktikums werden in einem Portfolio dokumentiert. Für die vorbereitenden Veranstaltungen und das begleitende obligatorische Mentorium werden je 3, für die Durchführung des Praktikums und den Praktikumsbericht werden insgesamt 4 Leistungspunkte vergeben

Kontrastsprache

Masterstudiengang: Nein

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Modul-Prüfungsleistung

(Leistungsnachweise)

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

  • Magister- und Masterstudiengang

Tätigkeiten in ausländischen Germanistikabteilungen von Universitäten und Hochschulen (Literaturwissenschaft; Sprachwissenschaft; Deutsch als Fremdsprache/Lehrerausbildung und Sprachvermittlung) Lehrkraft für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache im In- und Ausland, Tätigkeit im Bereich der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements, Verlagswesen, Rundfunk und Fernsehen, Arbeit in international kooperierenden Firmen

Promotionsmöglichkeiten

Forschungsschwerpunkte

Am Institut wird zu verschiedenen Erkenntnisinteressen geforscht. So haben uns in letzter Zeit z.B. folgende Fragen interessiert:

1. Wie lernen und lehren Menschen in verschiedenen Kulturen Fremdsprachen?

Daraus entstand das Forschungsfeld: Das Interkulturalitätsparadigma in der Sprachlehr- und -lernforschung:

In unserem Forschungsprojekt: ‚Fremdsprachen lehren und lernen im interkulturellen Vergleich’ gehen wir der Frage nach, ob und inwieweit sich in der Gestaltung von fremdsprachenunterrichtlichen Lehr-/Lernprozessen kulturelle Unterschiede manifestieren und worin diese ggf. bestehen und wie sie sich empirisch erforschen lassen.

Im Rahmen dieses Forschungsfeldes bzw. Forschungsprojektes arbeiten wir derzeit – zum Teil auch in Form von Magisterarbeiten, Dissertationen und Habilitationsarbeiten - zu folgenden Themen:

  • Körpersprache in der interkulturellen Begegnung und im DaF-Unterricht
  • Gibt es eine Kulturspezifik spanischen DaF-Unterrichts und wie zeigt sie sich?
  • Gibt es eine Kulturspezifik tschechischen DaF-Unterrichts und wie zeigt sie sich?
  • Gibt es eine Kulturspezifik tscherkessischen DaF-Unterrichts und wie zeigt sie sich?
  • Welche Rolle spielt der Faktor ‚Motivation’ im Deutschuntericht mit Jugendlichen in Griechenland und wie ist er beeinflussbar?
  • Wie unterscheiden sich chinesische und deutsche Argumentationen in schriftlichen Aufsätzen?

2. Eine zweite Frage, die uns interessiert, ist

Wie kommt es, dass die meisten erwachsenen Deutschlerner beruflich motiviert sind, dies aber in Lehrmaterialien nicht oder kaum berücksichtigt wird?

Daraus entstand das Forschungsfeld:‚Identifikation berufsfeld- und domänenübergreifender Sprachhandlungsmuster als Grundlage der Entwicklung berufsbezogener Unterrichtmaterialien für Anfänger (A1)’

3. Eine dritte Frage, die wir spannend finden, ist:

Was kann man von der Gehirnforschung über Prozesse des Erwerbs und des Gebrauchs von Fremdsprachen lernen??

Besonders interessieren wir uns für den Umgang mit Lexik und Grammatik und arbeiten an der Entwicklung von Teilmodellen/Konzepten zu den Prozeduren der Sprachverarbeitung mit dem Ziel, daraus erste methodisch-didaktische Konsequenzen für Sprachlehr-/-lernarrange- ments abzuleiten.

Des weiteren ist im Rahmen einer Dissertation das folgende Forschungsprojekt in Arbeit: Der Einfluss von Lernen auf die Repräsentation zweitsprachlichen Wissens. Hierzu wird derzeit gemeinsam mit dem Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften ein Forschungsdesign entwickelt, das insbesondere eine Untersuchung mittels ereigniskorrelierter Potenziale (EKP) einbezieht.

Besonderheiten

In den Lehrveranstaltungen/Modulen zu Fragen der Theorie und Empirie des (Fremd)Sprachenerwerbs wird der Erwerb des Deutschen als Zweitsprache explizit und mit deutlicher Akzentuierung mitthematisiert; in den methodisch-didaktische Veranstaltungs- angeboten werden Fragen der besonderen Berücksichtigung von Lernenden mit nichtakademischem bzw. nichtgymnasialem Hintergrund punktuell angesprochen. Im Hauptstudium des Magisterstudiengangs wird zudem regelmäßig und curricular integriert eine Veranstaltung zu den „Besonderheiten des Erwerbs und der Vermittlung des Deutschen als Zweitsprache“ angeboten.

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

„Alte“ DaF/DaZ-Studiengänge (auslaufend)

Anzahl der DaF/DaZ-Studiengänge

Grundständiger Magisterstudiengang als Hauptfach und Nebenfach,

Zertifikatsstudium: als zusätzliches Fach im Umfang eines Magisterhaupt- oder –nebenfaches

Ergänzungsrichtung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache für Lehramtsstudierende mit der Fachkombination Deutsch

Studiengangstypen und Abschlüsse

Magister Artium

Zusatzqualifikation: Magister Artium Hauptfach/Nebenfach; Ergänzungsrichtung: im Rahmen des 1. Staatsexamens für Lehramtskandidaten; auf dem Staatsexamenszeugnis dokumentiert.

Aufbaustudium: Master in Deutsch als Fremdsprache

Dauer des Studiums

  • Grundständiges Studium: 9 Semester Regelstudienzeit; 80 SWS Hauptfach; 40 SWS Nebenfach

Hauptfach: Grundstudium (nicht modularisiert): 5 Leistungsscheine; Hauptstudium (nicht modularisiert): 5 Leistungsscheine

Nebenfach: Grundstudium (nicht modularisiert): 3 Leistungsscheine; Hauptstudium (nicht modularisiert): 2 Leistungsscheine

  • Zusatzqualifikation: mindestens 6 Semester

1 Leistungsnachweis: Didaktik/Methodik der Fremd- und Zweitsprachenvermittlung

1 Leistungsnachweis: Landeskunde oder Literaturwissenschaft/Literaturvermittlung

Studienschwerpunkte

Magisterstudiengang

  1. Synchronische germanistische und vergleichende Sprachwissenschaft
  2. Germanistische Literaturwissenschaft
  3. Theorie und Empirie des Spracherwerbs
  4. Methodik und Didaktik der Fremd- und Zweitsprachenvermittlung
  5. Landeskunde und interkulturelle Begegnung
  6. Erziehungswissenschaftliche und psychologische Bezugsfelder

Kerncurricula

Praktikum

ja im Magisterstudiengang

Kontrastsprache

Magisterstudiengang: Nein. Bis zur Magisterzwischenprüfung ist der Nachweis von Kenntnissen in zwei modernen Fremdsprachen zu erbringen (Unterricht mindestens 6 Jahre)

Berufsbezug

  • Magister- und Masterstudiengang

Tätigkeiten in ausländischen Germanistikabteilungen von Universitäten und Hochschulen (Literaturwissenschaft; Sprachwissenschaft; Deutsch als Fremdsprache/Lehrerausbildung und Sprachvermittlung) Lehrkraft für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache im In- und Ausland, Tätigkeit im Bereich der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements, Verlagswesen, Rundfunk und Fernsehen, Arbeit in international kooperierenden Firmen

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Forschungsschwerpunkte

Besonderheiten

Persönliche Werkzeuge