Stuttgart U

Aus FaDaF Wiki
Version vom 23. Februar 2017, 11:53 Uhr von Tessa (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Stadt: Stuttgart

DaF/DaZ -Standort: Universität Stuttgart

BA/MA-Studiengänge in DaF/DaZ

Bezeichnungen der jeweiligen BA/MA-DaF/DaZ -Studiengänge

Es gibt keine DaF-Tradition in Stuttgart und auch keine standortspezifische DaF-Forschung. Der neue B.A. DaF ist am Institut für Linguistik (Abteilung Germanistik) angegliedert. Die neuen gestuften Linguistikstudiengänge sind stark theoretisch ausgerichtet; Lehrveranstaltungen (LV) der Angewandten Linguistik werden künftig nicht mehr angeboten.

B.A. Deutsch als Fremdsprache

Anzahl der BA/MA-DaF/DaZ-Studiengänge und DaF/DaZ-Module

  • BA-DaF/DaZ: 1 Hauptfach, 1 Nebenfach
  • MA-DaF/DaZ: keiner (auch nicht geplant)
  • DaF/DaZ-Module:

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

  • BA-DaF/DaZ: keine besonderen; normales Eignungsfeststellungsverfahren wie in allen B.A.-Studiengängen in Stuttgart: 50% Schulnote, 50% sonstige Leistungen wie bereits absolviertes Studium, Praktika u.ä. (aufgrund dieses Verfahrens wurden 2003 von 70 Bewerbern 57 zugelassen)
  • MA-DaF/DaZ:

Sprachlich

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Dauer des Studiums

  • BA-DaF/DaZ: 6 Semester
  • MA-DaF/DaZ:

Anzahl der Studierenden

  • BA-DaF/DaZ: Im WS 03/04 wurden 57 Studierende immatrikuliert; davon haben 50 Studierende das Studium angetreten; im WS 05/06 sind es noch 18 Studierende, die die Bachelor-Vorprüfung erfolgreich absolviert haben und vermutlich auch den B.A.-Abschluss schaffen werden. Die geringe Studierendenzahl hängt damit zusammen, dass im SS 04 aufgrund fehlenden Personals beschlossen wurde, nicht mehr für DaF zu immatrikulieren und den Studiengang möglichst schnell wieder einzustellen. Bei den Zahlen handelt es sich also um einen einzigen Jahrgang.
  • MA-DaF/DaZ:

Studienschwerpunkte

Relevante BA/MA-DaF/DaZ-Profile

Von „Profilen“ kann aufgrund des disparaten Studienplans keine Rede sein. „Profile“ sind in der Studien- und Prüfungsordnung auch nicht vorgesehen. Der Studiengang wurde mit einem großen Anteil von „Lehrimporten“ konzipiert: Ca. 1/3 der Lehrveranstaltungen Methodik/Didaktik DaF, ca.1/3 Neuere deutsche Literatur (einschließlich Fachdidaktik für Lehramt Deutsch) + Veranstaltungen am hiesigen Sprachenzentrum, ca. 1/3 germanistische Linguistik einschl. Computerlinguistik.

Kerncurricula

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Pflichtmodule

  • BA-DaF/DaZ: Es gibt keine Module. Die Lehrveranstaltungen in Methodik/Didaktik DaF und am Sprachenzentrum sind verpflichtend.
  • MA-DaF/DaZ:

Wahlpflichtmodule

  • BA-DaF/DaZ: Wahlmöglichkeiten bestehen insofern, als die Studierenden in den Bereichen Neuere deutsche Literatur und germanistische Linguistik aus mehreren Pro- und Hauptseminaren wählen können.
  • MA-DaF/DaZ:

Berufsbezug

  • BA-DaF/DaZ: Ein gewisser Berufsbezug ist v.a. durch die LV „Berufsfelder DaF“ im 5. Semester sowie durch das obligatorisch vorgeschriebene 4wöchige Hospitationspraktikum gegeben. Dabei geht es in erster Linie um DaF-/DaZ-Unterricht in der Erwachsenenbildung.
  • MA-DaF/DaZ:

Spezifische Probleme

Ich sehe die größten Probleme in der Art der Konzeption des Studiengangs. Der entscheidende Grund, warum man sich schnell wieder zur Einstellung des Studiengangs entschloss, ist jedoch kapazitärer Art: Mit einer einzigen Stelle (Mittelbau) kann man keinen Studiengang aufrecht erhalten.

Praktikum

ja: an DaF-/DaZ-Einrichtungen im In- oder Ausland; 4 Wochen eines ganztägigen Praktikums, dabei mindestens 16 Unterrichtsstunden Hospitation, ausführlicher Praktikumsbericht (anzurechnen mit 10 Leistungspunkten)

Kontrastsprache

ja

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

  • BA-DaF/DaZ:
  • MA-DaF/DaZ:

Modul-Prüfungsleistung

  • BA-DaF/DaZ: Da für diesen Studiengang keine Module (und somit auch keine Modulprüfungen) vorge¬sehen sind, muss jede LV mit einer Prüfung (und Note) abgeschlossen werden. Das bedeu¬tet einen enormen Prüfungsaufwand (für die Lehrenden) und großen Leistungsdruck für die Studierenden (bis zu 8 „Scheine“ pro Semester). Leistungsnachweise werden im Bereich Methodik/Didaktik in der Regel studienbegleitend durch Addition mehrere Teilleistungen (z.B. regelmäßige Teilnahme / 1 Seminarprotokoll / Gruppenreferat mit schriftlicher Ausarbei¬tung oder Ausarbeitung/Vorstellung/Verteidigung eines Unterrichtsentwurfs oder Durchführung und Dokumentation eines kleineren Forschungsprojekts u.ä.) erworben. Am Sprachenzentrum sind mündliche Präsentationen, Aufsätze oder Klausuren zu Semester¬ende vorge¬sehen. In der Linguistik auch eher Klausuren, in der Literaturwissenschaft v.a. umfangreiche schriftliche Hausarbeiten.
  • MA-DaF/DaZ:

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

  • BA-DaF/DaZ: Auch diese sind nicht explizit formuliert. In der Studienordnung DaF steht lediglich:

„Das Fach Deutsch als Fremdsprache bietet eine sinnvolle Alternative zum Fach Germanistik für all diejenigen Studierenden, die an der Vermittlung der deutschen Sprache und Literatur im In- und Ausland interessiert sind. Für deutsche Studierende wird die Muttersprache dabei zu einer Fremdsprache (sic!), für ausländische Studierende ist sie dies bereits (sic!); mit der „Fremdsprache“ übernimmt man neben sprachlichen Fähigkeiten Denk-, Verhaltens- und Kulturtraditionen, mit denen man sich kritisch auseinandersetzen muss. Der B.A. Deutsch als Fremdsprache ist in Stuttgart stark interdisziplinär angelegt. Das Curriculum enthält u.a. Lehrveranstaltungen aus den Fächern Germanistik, Linguistik und Deutsch als Fremdsprache (sic!). Die Lehrveranstaltungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache geben einen Überblick über Inhalte, Ziele und Methoden des Faches, über zentrale Bereiche wie Landeskunde, interkulturelle Kommunikation, Spracherwerb, Methodik und Didaktik des Fremd- und Zweitsprachenunterrichts und stellen Vermittlerorganisationen und Berufsperspektiven vor. Hinzu kommt der Besuch von Lehrveranstaltungen am Sprachenzentrum, wodurch bereits vom ersten Semester an Einblick in die Praxis der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache gegeben wird. Der B.A. Deutsch als Fremdsprache ver¬mittelt grundlegende Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen und kann als ein erster berufsqualifizierender Abschluss angesehen werden. Kontakte zu möglichen Arbeitgebern und Berufsfeldern ergeben sich spätestens im Verlauf des mehrwöchigen obligatorischen Praktikums. Für ausländische Studierende ist der B.A. Deutsch als Fremdsprache wegen seiner Praxisorientierung und in Bezug auf eine Anerkennung im Heimatland besonders geeignet.“

  • MA-DaF/DaZ:

Promotionsmöglichkeiten

Forschungsschwerpunkte

Besonderheiten

Die Prüfungsordnungen der anderen B.A.-Studiengänge der Fakultät sind wegen der aufgetretenen Probleme (v.a. im B.A. DaF) und nach zwei intensiven Fortbildungen zum Lehren und Lernen in gestuften Studiengängen (Dr. Ulrich Welbers, Studienreformbüro Germanistik, Uni Düsseldorf) zum Teil modifiziert wurden (so gibt es in den Linguistikstudiengängen inzwischen auch Module). Da der B.A. DaF bald eingestellt wird, ist keine neue Prüfungsordnung verabschiedet worden; es wurden jedoch zahlreiche Ausnahmeregelungen vom Prüfungsausschussvorsitzenden genehmigt (z.B. Ersetzung der 8 SWS Computer¬linguistik durch LV aus dem Bereich Methodik/Didaktik) um den Studiengang sinnvoll „studier¬bar“ zu machen. Aufgrund der oben beschriebenen Besonderheiten (ein einziger DaF-Jahrgang mit voraus¬sichtlich 18 AbsolventInnen) bitte ich darum, den „Feldversuch“ DaF in Stuttgart (2003-2006) nicht überzubewerten und ihn auch nicht für statistische Zwecke heranzuziehen.

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

Zusatzqualifikationen und andere Studientypen

Bezeichnung der DaF-/DaZ- Zusatzqualifikationen oder anderen Studientypen

(hier die Struktur von oben für die Eintragungen übernehmen)