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Stadt: Mainz

DaF/DaZ -Standort: Mainz

BA/MA-Studiengänge in DaF/DaZ

Bezeichnungen der jeweiligen BA/MA-DaF/DaZ -Studiengänge

Master of Arts Vollmaster/Ein-Fach-Master konsekutiver MA; kein Weiterbildungs-Master geplant, aber aktueller MA berufsbegleitend studierbar Master Deutsch als Fremdsprache

Anzahl der BA/MA-DaF/DaZ-Studiengänge und DaF/DaZ-Module

  • BA-DaF:
  • MA-DaF: 1
  • Module: 10

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

a) Fach: neuphilolog, erzwiss, kultwiss;

b) BA oder Äquivalent (Magister, Lehramt..) mit Note „gut“ (bis 2,5);

c) ggf. Nachweis von 4 SWS benotete Leistungsnachweise Linguistik

Sprachlich

  • DSH-3 / TDN5
  • kann z.T. im 1. Studienjahr nachgeholt werden

Dauer des Studiums

  • Regelstudienzeit 4 Semester
  • berufsbegleitend: 6 Semester empfohlen

Anzahl der Studierenden

laut NC max. 50 pro Jahr, aktuell 40

Studienschwerpunkte

  • nur 1 Profil: umfassende Ausrichtung mit Schwerpunkt auf Didaktik und Angewandte Linguistik
  • kleiner, stark vorstrukturierter Master

Relevante BA/MA-DaF/DaZ-Profile

Kerncurricula

Pflichtmodule

  • 1 – Grundlagen: Lehr- und Lernprozesse / SLF, Interkulturelle Kommunikation, Angewandte Linguistik (incl. Sprachtypologie)
  • 2 – Fremdsprachdidaktik: 1 Grundlagen- und 2 Vertiefungsseminare
  • 3 – Sprache und ihre Vermittlung: Grammatik; Angewandte Text- und Gesprächslinguistik; 1 weitere Vertiefung (Phonetik, Semantik/Lexikographie etc.)
  • 4 – Literatur- und Kulturwissenschaft: Literaturvermittlung, Landeskunde/Sprachpolitik; Interkulturalität: psychologische und didaktische Aspekte
  • 7 – Praktikum und Praktikumsbegleitung
  • 8 – (empirisches oder didaktisches) Projekt
  • 9 – Spracherwerb (z.B. einer Migrationssprache)
  • 10 – Masterprüfung: Kolloquium + Arbeit + mündliche Prüfung

Wahlpflichtmodule

  • 5 – DaZ/SLF: Grundlagen des Zweitspracherwerbs, Deutsch als Zweitsprache für Erwachsene; Berufsorientierter FU
  • 6 – Multimedia: MM-Lernen (Grundlagen); MM-Analyse von Lernsoftware etc.; MM-Tools zur eigenen Erstellung von Lehrmaterialien
  • Diese Wahlpflichtmodule können durch Module in ausgewählten Fächern ersetzt werden; aktuell Japanistik, Wirtschaftswissenschaften, Kulturanthropologie, Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.

Berufsbezug

  • v.a. in Modul 7 (Praktikum + Vorbereitung + Forum + Portfolio) und
  • M 9 - Projekt:

- 1 Semester in Arbeitsgruppen; - entweder didaktisch zu landeskundlicher Lehrmaterialerstellung oder - empirische Untersuchung für Fremdsprachenzentrum oder VHS: Unterrichtsforschung etc.; für Abt. Internationales: eher IKK; - Abschluss: Projektdokumentation

  • in Modulprüfungen:

- M2: Unterrichtsskizze oder Materialentwurf - M5: Empirisches Design

  • in allen Seminaren (AG-Arbeiten; mit Lehrbeauftragten aus der Praxis/den Abnehmerinstitutionen etc.)

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

Praktikum

  • Ja; Inland: 50 Stunden, Ausland empfohlen (als 2. Praktikum oder nach Lehrerfahrung)
  • Inland: VHSen, Goethe-Institute, Universität: Fremdsprachenzentrum und Internationale Ferienkurse, IB und zahlreiche kleinere Sprachschulen
  • Ausland: absichtlich nicht bei Partner-Unis: Wir bekommen nur ca. 10 Stipendien vom DAAD, die wir nicht binden wollen, sondern über unser weltweites Praktikumskontaktnetz bei DAAD-Lektoren/innen und anderen Institutionen flexibel streuen

Kontrastsprache

Ja und nein:

  • ja: Modul „Spracherwerb“ (2 Semester, je 3 SWS) ist obligatorisch für alle
  • aber: nur für deutsche Studierende Kontrastsprache; ausländische Studierende können Deutsch (Fachdeutsch, Spezialkurse…) oder eine Sprache nach anderen Kriterien auswählen

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

Innerhalb von Modulen: 120 CP in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen ca. 30 CP Nicht-Präsenz, dazu noch im Prüfungsmodul ca. 24-28 CP

Modul-Prüfungsleistung

  • Modul 1: 1 Einzelnachweis (Hausarbeit, Referat +x (Recherche …) sowie integrative Modulprüfung: Klausur über Rest (1. Sem.)
  • Modul 2: 2 Einzelnachweise sowie integrative MP: Unterrichtsskizze oder integrativer Materialentwurf benotet (1. Sem.)
  • Modul 3: 2 Einzelnachweise (1 Klausur, 1 variabel) sowie integrative MP: mündlicher Gruppentest (3. Sem)
  • Modul 4: nur hier 1 kumulative Prüfung (=3 Einzelleistungen) erlaubt, Ministerium besteht generell auf Abschlussprüfung (2. Sem)
  • Modul 5: 1 Einzelnachweis sowie integrative MP: Entwurf einer empirischen Untersuchung (2. Sem.)
  • Modul 6: 1 Einzelnachweis (Erstellen eines Multimedia-Lernpakets) sowie integrative MP: Klausur (3. Sem.)
  • Modul 7: integrative MP: Praktikumsvortrag und –dokumentation (unbenotet) (2. Sem.)
  • Modul 8: integrative MP: Projektdokumentation (benotet) (3. Sem.)
  • Modul 9: 2 Sprachtests (kumulativ) (2. Sem.)
  • Modul 10: Masterprüfung (mündlich und schriftlich) (4. Sem.)

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

  • v.a. Berufsziel Lehrkraft: Didaktische Qualifikationen zum Unterrichten im In- und Ausland (in heterogenen und homegenen Gruppen, alles Niveaus und Institutionen);
  • daneben:

- Erwerb von berufsrelevanten Spezialkenntnissen durch individuelle Schwerpunktsetzung über Module hinweg (wie Multimedia oder Testen, Lernberatung, Alphabetisierung …),

- Förderung menschlicher Qualifikationen (interkulturelle Toleranz, Kreativität etc.) durch geeignete Sozialformen im Studium

- nicht speziell gefördert: Qualifikationen für Berufe im Kulturmanagement, Verlagswesen, internationalen Organisationen etc.

Promotionsmöglichkeiten

5/07: wird geprüft

Forschungsschwerpunkte

Interkulturelles Kommunikation, Angewandte Linguistik

Besonderheiten

Die recht hohe Zahl an vom Ministerium vorgeschriebenen SWS im Vergleich zu nicht RLP-Studiengängen (bei überall 120 ECTS …) – kann langfristig kaum konkurrenzfähig sein.

Spezifische Probleme

(administrative, curriculare, bezügl. des Praxisbezugs, der personellen oder sonstiger Ressourcen etc.):

  • keine BA-Studiengänge in RLP oder Region (Stand 6/2007), daher zu wenig Bewerbungen
  • wenig personelle Ressourcen

Kooperationspartnerschaften

(Name der Stadt, mit der eine Kooperationspartnerschaft besteht)

Zusatzqualifikationen und andere Studientypen

Bezeichnung der DaF-/DaZ- Zusatzqualifikationen oder anderen Studientypen

(hier die Struktur von oben für die Eintragungen übernehmen)