Freiburg PH

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Stadt: Freiburg

DaF/DaZ -Standort: Pädagogische Hochschule Freiburg

Bachelor-Studiengang Deutsch als Zweitsprache/Fremdsprache

Studiengangswebsite

http://www.ph-freiburg.de/ba-daz-daf

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Hochschulreife; bei ausländischer Bildungsbiographie (Hochschulzugang) Sprachkenntnisse auf Sprachniveau TestDaF TDN 4x4

Dauer des Studiums

7 Semester, 210 ECTS

Anzahl der Studierenden

35 Studierende pro Studienjahrgang

Studienprofil

1. Ein-Fach-Bachelor: Die Pädagogische Hochschule Freiburg ermöglicht durch die Konzentration des Studiums auf ein Fach eine besonders gründliche Ausbildung, die Differenzierungen der Sprachlernsituationen und damit DaF und DaZ gleichermaßen berücksichtigt. Damit öffnet sich für die Studierenden ein breites Spektrum des Lehrens für Lernende in unterschiedlichen Situationen, mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen. Den Absolventen eröffnen sich flexiblere berufliche Anschlussmöglichkeiten.

2. Kulturwissenschaftlicher Sprachbegriff: Da die Pädagogische Hochschule an Berufsfeldern des Bildungswesens orientiert ist, geht sie von einem Sprachbegriff aus, der Sprache in den Zusammenhang sozialen und kulturellen Handelns stellt. Deshalb liegt der Schwerpunkt nicht allein auf der Vermittlung systemlinguistischer Kenntnisse. Die Einarbeitung in ein breites Spektrum der Kulturwissenschaften und ihrer Didaktik ermöglicht es, Sprachenlernen in einen weiten Kontext pädagogischer, sozialer und interkultureller Verständigung (u.a. Vorurteile, Tabus, Stereotype, Körpersprache als Aspekte der Kommunikation) einzubetten.

3. Ganzheitliches Sprachlern-Konzept: Insbesondere die an Pädagogischen Hochschulen intensiv erforschten und gelehrten fachdidaktischen und erziehungswissenschaftlichen Vermittlungskonzepte sowie die durch die Lehrerbildung gewachsenen Vernetzungen der verschiedenen Fachdisziplinen prädestinieren unsere Hochschule für einen ganzheitlich konzipierten BA-Studiengang DaZ/DaF, der folgende Aspekte umfasst:

  • Sprachwissenschaft
  • Erziehungswissenschaft, Spracherwerb, Sprachdidaktik
  • Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaften, kulturelle Diversität
  • berufliche Kommunikation und Sprache
  • wissenschaftliches Arbeiten

4. Praxisnähe und Handlungsorientierung: Vom ersten Semester an werden die Berufsperspektiven einbezogen. Ein Tagespraktikum wird fachdidaktisch begleitet; ein Blockpraktikum führt an empirische Unterrichtsforschung heran. Ein ganzes Semester lang werden im Berufsfeld Praxiserfahrung und Studium verbunden. Zum Prinzip der Praxisnähe gehört auch, dass die Studierenden selbst ihre Sprachkompetenzen weiterentwickeln und das Vermitteln von Sprache nicht nur erlernen, sondern auch selbst als Lernende erfahren. Aus diesem Grund wird weitere Sprache, möglichst eine Migrantensprache, neu erlernt.

5. Internationalität: Lehrveranstaltungen in einer Fremdsprache, die Möglichkeit, im 4. Semester und/oder im Rahmen der berufspraktischen Studien (6. Semester) im Ausland zu studieren. Möglichkeiten dafür bieten die zahlreichen internationalen Partnerschaften der Pädagogischen Hochschule Freiburg in allen Kontinenten.

6. Individuelle Wahlmöglichkeiten: Das Studium (insgesamt 79 Semesterwochenstunden Präsenzstudium) lässt den von den Kritikern der modernen Studienstrukturen geforderten breiten Raum zu selbständigem Studium. Dies gilt für die einzelnen Lehrveranstaltungen ebenso wie für die Modulstruktur:

  • Innerhalb von drei Modulen werden Profilalternativen angeboten.
  • Ein komplettes Modul (18 ECTS-Punkte) steht für ein freies Wahlstudium zur Verfügung.
  • Die Berufspraktischen Studien werden im Blick auf ein gewünschtes Berufsziel individuell abgesprochen.

7. Weiterqualifikation zum Master: Für Absolventinnen und Absolventen, die sich nach dem Bachelor-Studium wissenschaftlich weiterqualifizieren wollen, bietet die Pädagogische Hochschule Freiburg den anwendungsorientierten Master-Studiengang DaZ / DaF an.


Berufliche Perspektiven

1. Deutsch als Zweitsprache im Kontext von Migration

  • Lehrtätigkeit in Integratonskursen bei den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlingen (BAMF) akkreditierten Trägern
  • Beratungstätigkeiten bei Trägern der Wohlfahrtspflege, in Arbeits- und Sozialämtern
  • Betreuungstätigkeiten im Rahmen von Projekten unterschiedlicher Träger
  • Sachbearbeitung im Rahmen von Projektentwicklung bei Stiftungen, die sich im Bereich Deutsch als Zweitsprache /Migration engagieren

2. Deutsch als Fremdsprache im Bildungsangebot im In- und Ausland

  • Lehrtätigkeit bei Sprachkursanbietern im Ausland (z.B. Goethe-Institut)
  • Betreuungstätigkeit in Selbstlernzentren an Hochschulen, Schulen und Sprachschulen im Ausland
  • Lehrtätigkeit bei Sprachkursanbietern im Inland
  • Betreuungs- und Koordinierungstätigkeit in Sprachlernzentren an Universitäten, Fachhochschulen, Sprachschulen
  • Tätigkeiten in der Entwicklung, Herstellung und beim Vertrieb von Unterrichts-/ Lehrmaterialien bei Verlagen, Medienproduzenten und Bildungsinstitutionen

3. Deutsch als Zweitsprache im Kontext beruflicher Aus- und Weiterbildung

  • Lehrtätigkeit im Rahmen von berufsspezifischer Sprachförderung in betrieblichen Ausbildungsabteilungen
  • Lehrtätigkeit im Rahmen von beruflichen Qualifizierungsprogrammen (z.B. (fach-)sprachliche Vorbereitung von incomings)
  • Lehrtätigkeit / Projektarbeit im Rahmen betrieblicher familienorientierter Personalpolitik (z.B. Sprachbildung für Familienmitglieder von Betriebsangehörigen)
  • Lehrtätigkeit / Koordinierungstätigkeit/Projektarbeit bei Bildungseinrichtungen im Rahmen von berufsbezogener Sprach- und Integrationsarbeit
  • Sachbearbeitung / Projektarbeit / Koordinierungstätigkeiten bei Mittlerorganisationen, die Programme zur beruflichen Qualifizierung für ausländische Fachkräfte oder auch im Rahmen von Entwicklungshilfe anbieten


Master-Studiengang Deutsch als Zweitsprache/Fremdsprache

Studiengangswebsite

http://www.ph-freiburg.de/ma-daz-daf

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

Fachlich

Der Studiengang setzt ein grundständiges Studium voraus (180 ECTS-Punkte bzw. eine Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern). Das Erststudium

  • muss einen germanistischen Anteil von mindestens 60 ECTS-Punkten umfassen
  • oder ein anderes neuphilologisches Fach im Umfang von mindestens 120 ECTS-Punkten
  • oder ein Lehramtsstudium sein (Fach Deutsch oder Fremdsprache)
  • oder ein anderes Studium, wenn eine qualifizierte Lehrtätigkeit in DaZ oder DaF von mindestens drei Jahren nachgewiesen wird.

Sprachlich

  • Die Studieninteressenten müssen zwei Fremdsprachen nachweisen (Niveau C1 und B1 des Europäischen Referenzrahmens), eine davon soll Englisch sein. Kenntnisse auf höherem Niveau und Kenntnisse einer weiteren Sprache sind erwünscht und werden positiv bewertet.
  • Ausländische Studierende müssen über Deutschkenntnisse auf dem Niveau TestDaF 4x4 verfügen. Liegt nur 3x4 und 1x3 vor, kann vorläufig zugelassen werden. Die fehlenden Kenntnisse müssen dann bis zum Ende des ersten Semesters nachgewiesen werden. Gleichwertige Sprachnachweise werden akzeptiert, z.B. die DSH 2.

Deutsch kann eine der beiden geforderten Fremdsprachen sein.

Dauer des Studiums

  • Vollzeitstudium: 4 Semester
  • berufsbegleitendes Studium: 6 Semester

Anzahl der Studierenden

30 Studierende pro Studienjahrgang, Studierende aus dem Inland und aus dem Ausland je zu ca. 50%

Studienschwerpunkte

Es handelt sich um einen anwendungsorientierten Studiengang. Der Studiengang bietet eine intensive Verbindung von Theorie und Praxis. Dies wird auf unterschiedlichen Ebenen erreicht:

  • Erwerb einer Kontrastsprache: Alle Studierenden erwerben im ersten Studienjahr eine für sie neue Fremdsprache auf dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens. Diese aktuelle Sprachlernerfahrung wird kontrastiv mit den Modulinhalten verknüpft.
  • Individuelle Lernbetreuung / Sprachlerntandem: Die Studierenden betreuen während des gesamten Studiums eine Lernerin / einen Lerner Deutsch als Zweitsprache (Studienprofil DaZ) oder sie führen ein Sprachlerntandem durch (Studienprofil DaF). Dies wird unter verschiedenen fachlichen Aspekten begleitet und ausgewertet.
  • Praktika: Der Studiengang umfasst ein betreutes Tagespraktikum zum Unterricht DaZ/DaF und ein mindestens siebenwöchiges Blockpraktikum in einem der Tätigkeitsfelder, auf die das Studium vorbereitet.

Relevante DaF/DaZ-Profile

Die Studierenden wählen nach dem ersten, für alle gemeinsamen Studiengang zu Beginn des dritten Studiensemesters entweder ein Studienprofil Deutsch als Zweitsparche oder Deutsch als Fremdsprache.

Kerncurriculum

Das Studium umfasst fünf Bereiche: Querschnittsqualifikationen, fachwissenschaftliche Vertiefung, Fachdidaktik, Schwerpunktbildung und die Masterprüfung.

I. Semester

  • Modul 1: Studieneingangsphase, 6 ECTS-Punkte
  • Modul 2: Zweitspracherwerbsforschung, 12 ECTS-Punkte
  • Modul 3: Fachdidaktik I, 12 ECTS.Punkte

II. Semester

  • Modul 4: Deutsche Sprache im Kontrast, 12 ECTS-Punkte
  • Modul 5: Interkulturelle Kommunikation, 12 ECTS-Punkte
  • Modul 6: Schwerpunktbildung I, 6 ECTS-Punkte

III. Semester

  • Modul 7: Fachdidaktik II DaZ ODER Fachdidaktik II DaF, 12 ECTS-Punkte
  • Modul 8: Schwerpunktbildung II DaZ ODER Schwerpunktbildung II DaF, 18 ECTS-Punkte

IV. Semester

  • Modul 9: Masterprüfung, 24 ECTS-Punkte (inkl. Master-Arbeit)
  • Modul 10: Schlüssel­qualifikationen, 6 ECTS-Punkte

Pflichtmodule

Module 1 - 5, Modul 10

Wahlpflichtmodule

Module 6 - 9

Berufsbezug

Tätigkeitsfelder für Fachkräfte DaZ sind u.a.:

  • Unterrichtstätigkeiten inkl. Koordination
  • Moderations- und Beratungstätigkeiten für interkulturelle Kommunikation (Unternehmen, Kommunen, Verbände)
  • Kulturpädagogik und politische Bildung
  • Ausbildung und Weiterbildung für Fachkräfte DaZ
  • Erstellung von Medien und Materialien, publizistische Tätigkeiten, Forschung

Tätigkeitsfelder für Fachkräfte DaF im In- und Ausland sind u.a.:

  • Lehre und Forschung an Hochschulen
  • Sprachunterricht und Kulturvermittlung an Schulen, Sprach- und Kulturinstituten
  • Vermittlung von Deutsch als Fachsprache
  • Koordination und Beratung bei Unterrichtstätigkeiten, Durchführung von Projekten
  • Erstellung von Medien und Materialien, publizistische Tätigkeiten

Praxiselemente

Eigene Lehr-Lern-Erfahrung: In das Studium ist über das gesamte Curriculum hinweg eine „Individuelle Lernbetreuung“ (Studienprofil „Deutsch als Zweitsprache“) bzw. ein „Sprachlerntandem“ (Studienprofil „Deutsch als Fremdsprache“) eingeplant. Dabei handelt es sich um selbstorganisierte Lehr- und Lerngelegenheiten für kleine Studierendengruppen (mindestens zwei Personen), die durch Lehrende der Hochschule und teilweise zusätzlich durch Studierende im höheren Semester betreut und beraten werden. Dieses Studienelement

  • ermöglicht eine Intensivierung des Theorie-Praxis-Bezugs unter wechselnden fachlichen Aspekten (Lehr-Lern-Erfahrung, interkulturelle Kommunikation, Steuerung von Lehr-Lern-Prozessen, Beratung von Studierenden im niedrigeren Semester) durch Verknüpfung mit Veranstaltungen in den jeweiligen Modulen;
  • bietet ein studienbegleitendes, permanent verfügbares Praxisfeld für die Anwendung von in den Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnissen und Kompetenzen (erstes bis drittes Studiensemester);
  • ermöglicht die Erprobung von Strategien zur Beratung und Anleitung anderer Lehrkräfte (Supervisionsaufgabe im vierten Studiensemester, in dem die Studierenden Kommilitoninnen und Kommilitonen des zweiten Semesters anleiten);
  • unterstützt die Ausbildung von Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess und von Eigeninitiative.

Praktika: Die Studierenden absolvieren

  • ein siebenwöchiges Blockpraktikum (kann in zwei Blöcke aufgeteilt werden)
  • ein Tagespraktikum (ein Semester lang, wöchentlich).

Kontrastsprache

Die Studierenden erwerben in den ersten beiden Semestern sichere Grundkenntnisse in einer ihnen bisher nicht bekannten Sprache (Kontrastsprache), um studienbegleitend eine aktuelle Sprachlernerfahrung machen und sie unter verschiedenen fachlichen Gesichtspunkten auswerten zu können. Die Selbsterfahrung bezieht sich auf den Spracherwerb ebenso wie auf die damit einhergehenden Unterrichtsformen.

Studentischer Arbeitsaufwand (nach ECTS)

120 ECTS-Punkte

Modul-Prüfungsleistungen

Portfolios,Klausur, mündliche Prüfung, Fallstudie, Projektpräsentation, schriftliche Semesterarbeit

Lern- und Qualifikationsziele/Berufsbezug

Fachliche Kompetenzen und Kenntnisse

  • Die Studierenden verfügen über an aktuellen Forschungsfragen orientierte, umfassende und vertiefte Kenntnisse zu sprachwissenschaftlichen Konzepten, zur interkulturellen Kommunikation, zu Fragestellungen von Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache und zu anwendungsbezogenen Forschungsmethoden. Sie können systematische, pragmatische und kontrastive Aspekte von Sprache beschreiben, theorie-orientiert analysieren und diese Fähigkeiten zur Lösung von Problemstellungen in ihrem Berufsfeld (Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache) nutzen. Dies gilt für das Deutsche ebenso wie für Kontrastsprachen.
  • Die Studierenden verfügen über vertiefte kultur- und medienwissenschaftliche Kenntnisse und Arbeitsmethoden, reflektieren sie theoriegeleitet insbesondere unter dem Aspekt der interkulturellen Kommunikation und nutzen sie zur Analyse und Lösung von Problemen im Bereich der interkulturellen Kommunikation.
  • Die Studierenden kennen alle wesentlichen Phänomene und Theorien des ungesteuerten und des gesteuerten Zweitspracherwerbs und können Erwerbsphänomene theorieorien-tiert analysieren und erklären.
  • Sie kennen einschlägige Methoden der Sprachwissenschaft, Spracherwerbsforschung, Sprachlehrforschung und Kultur- und Sozialwissenschaften und können sie anwenden. Sie kennen Verfahren zur Beobachtung und Erhebung des Sprachstandes einschließlich von Sprachtests, können sie kritisch einordnen und weiterentwickeln.
  • Die Studierenden verfügen über an aktuellen Forschungsfragen orientierte, umfassende und vertiefte Kenntnisse zur Sprachlehrforschung und können auf ihrem Berufsfeld selbständig Forschungsvorhaben durchführen.
  • Die Studierenden verfügen über Wissen zum Migrations- und Integrationsgeschehen der letzten Jahrzehnte insbesondere mit Bezug zu den deutschsprachigen Ländern und kennen die aktuelle sprach-, kultur- und integrationspolitische Diskussion sowie ihre historischen, sozialen und rechtlichen Grundlagen. Sie können sich eigenständige Positionen hierzu erarbeiten und sie vertreten und haben Einsicht in die Bedingungen, unter denen der Zweit- und Fremdspracherwerb stattfindet. Sie nutzen das Potential von sprachlicher und kultureller Diversität bei der Begleitung von Bildungsprozessen.

Methodische Kompetenzen und Kenntnisse

  • Die Studierenden kennen die kulturspezifischen Muster von Interaktion. Sie können Muster und Strukturen interkultureller Interaktion beobachten und theoriegeleitet analy-sieren, auch in Konfliktsituationen. Sie sind in solchen Situationen interkulturell hand-lungsfähig und können andere in dieser Fähigkeit beraten und anleiten.
  • Die Studierenden kennen Methoden der Praxisforschung, insbesondere der Lehr-Lern-Forschung, und können sie eigenständig auf ihr Berufsfeld beziehen. Sie sind befähigt, sich über den Studienabschluss hinaus selbständig aktuelle Methoden anzueignen und zu nutzen und im Bereich ihres Berufsfeldes eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten.
  • Die Studierenden können auch in komplexen Situationen in ihrem Berufsfeld mit Laien, Klienten und Fachleuten Probleme erörtern und klären, Analysen und Fachkenntnisse vermitteln und Entscheidungen kooperativ vorbereiten, treffen und vertreten. Sie berück-sichtigen dabei fachliche, gesellschaftliche und ethische Aspekte.

Fachpraktische Kompetenzen und Kenntnisse

  • Die Studierenden können Bildungsprozesse in ihrem Berufsfeld aufgrund praktischer Studienerfahrungen und theoriegeleiteter Entscheidungen konzipieren, gestalten und begleiten. Sie verfügen über die dazu notwendigen gesellschaftsbezogenen, fachlichen und didaktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie können den Verlauf und die Resultate solcher Prozesse an fachlichen Standards orientiert und kritisch analysieren und evaluieren. Sie kennen Konzeptionen des Unterrichts „Deutsch als Zweitsprache“ / „Deutsch als Fremdsprache“, können sie kritisch beurteilen und selbständig weiterentwickeln.
  • Sie können andere Personen bei der Planung und Gestaltung von Bildungsprozessen, zu Fragen der interkulturellen Kommunikation und der Integration auf ihrem Berufsfeld beraten und anleiten.
  • Die Studierenden können Unterrichtsmedien und -materialien kritisch analysieren und gestalten und andere bei solchen Tätigkeiten begleiten und beraten. Sie kennen die Möglichkeiten auch der elektronischen Medien für das Lehren und Lernen von Fremd-sprachen und können sie nutzen. Sie können Sprachtests durchführen und auswerten.

Fächerübergreifende Kompetenzen und Kenntnisse

  • Die Studierenden können sprachliche, kulturelle und soziale Heterogenität auf gesellschaftlicher Ebene, im beruflichen Bereich und in konkreten Gruppen wahrnehmen und in das Verständnis und die Gestaltung von Bildungsprozessen einbeziehen.
  • Sie können in ihrem Berufsfeld eigene Projekte konzipieren, umsetzen und evaluieren. Sie verfügen über Grundlagen des Projektmanagements.
  • Sie können Probleme selbständig auch in unvertrauten Situationen und in weiteren Berufsfeldern, z.B. im wirtschaftlichen Bereich, analysieren, strukturieren und Lösungs-konzepte erarbeiten. Sie können sich dazu notwendige fehlende Informationen verschaffen.

Promotionsmöglichkeiten

Ja (individuelle Promotion)

Forschungsschwerpunkte

Didaktik DaZ, Didaktik DaF, Fachsprache, interkulturelle Kommnikation

Besonderheiten

  • Der Studiengang kooperiert mit einem Maestría-Studiengang Deutsch als Fremdsprache in Medellín (Kolumbien). Die dortigen Studierenden verbringen ein Semester in Freiburg und erhalten ein Doppeldiplom.
  • Inländische Studierende absolvieren mindestens ein Studienelement im Ausland (Blockpraktikum, Studienaufenthalt oder Datensammlung für die Masterarbeit).

Kooperationspartnerschaften

  • Medellín (Kolumbien): Universidad de Antioquia, Escuela Normal María Auxiliadora de Copacabana
  • Novi Sad (Serbien): Universität Novi Sad
  • Krakau (Polen): Pädagogische Universität
  • Aichi (Japan): Pädagogische Hochschule
  • Erasmus-Partnerschaften der Hochschule

Zusatzqualifikationen und andere Studientypen

Bezeichnung der DaF-/DaZ- Zusatzqualifikationen oder anderen Studientypen

(hier die Struktur von oben für die Eintragungen übernehmen)