Fachverband für Deutsch als Fremdsprache
 Fachverband Deutsch als Fremd- und ZweitspracheInteressenvertretung für DaF-/DaZ-Lernende, -Lehrende und -Institutionen 

TSP 4: Bedeutung des Deutschlernens/Stellung der deutschen Sprache

Koordination:
Prof. Dr. Thorsten Roelcke (FaDaF, TU Berlin): roelcke(at)tu-berlin.de
Prof. Dr. Beate Henn-Memmesheimer (Universität Mannheim): henn(at)phil.uni-mannheim.de

Die Stellung der deutschen Sprache in der Welt (und in den deutschsprachigen Ländern) sowie – eng damit verbunden – die Bedeutung des Deutschlernens unterliegen vielfältigen Einflüssen und zeigen zahlreiche Veränderungen, auf die nicht zuletzt auch sprachpolitisch und sprachdidaktisch zu reagieren ist. Die internationale Vorherrschaft des Englischen, welche die Bedeutung des Deutschen als Fremdsprache zunächst zurückgedrängt hat, öffnet nun Räume für den Erwerb des Deutschen als zweiter Fremdsprache, die insbesondere in Fernost und Südamerika beobachtet werden können. Der Zustrom an Menschen durch Einwanderung und Flucht nach Mitteleuropa bringt erhebliche Herausforderungen für die Vermittlung von Kompetenzen in der deutschen Sprache mit sich – angefangen bei einer ersten Alphabetisierung über die Schaffung der Möglichkeit zur Teilhabe an alltäglicher und öffentlicher Kommunikation bis hin zur Vermittlung von Fachsprachen und der Befähigung zu beruflicher Kommunikation. – Vor diesem Hintergrund wird sich der Themenschwerpunkt unter anderem mit den folgenden Fragestellungen beschäftigen:
  • Welche Stellung kommt der deutschen Sprache als Erst- und Fremdsprache in den Ländern und Regionen dieser Welt zu: Unter welchen politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen usw. Bedingungen wird hier jeweils die deutsche Sprache erworben, verwendet und ggf. gefördert?
  • Welche Bedeutung hat der Erwerb des Deutschen als erster oder zweiter Fremdsprache in diesen Ländern und Regionen: Welche Faktoren bestimmen den Wunsch sowie die Art und Weise, Deutsch als eine fremde Sprache zu lehren und zu lernen?
  • Unter welchen institutionellen Bedingungen wird hier Deutsch als Fremdsprache gelehrt und gelernt; welchen Beitrag leisten hierbei deutsche Institutionen wie das Goethe-Institut oder der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)?
  • Vor welchen Herausforderungen stehen das Lehren und Lernen des Deutschen als Fremdsprache in den deutschsprachigen Ländern: Welche Probleme und Lösungen bestehen derzeit, und welche Entwicklungen sind in der näheren und weiteren Zukunft zu erwarten?

Interessierte ReferentInnen werden gebeten bis zum 31. Dezember 2017 ihre Vorschläge für einen Beitrag in Vortragsform (insg. 60 Minuten, davon ca. 30-35 Minuten Vortrag + 25-30 Minuten Diskussionszeit) mit einem Abstract von ca. 20 Zeilen Länge ausschließlich über das Online-Formular einzureichen. Abstracts, die direkt an die BetreuerInnen des Forums gehen werden NICHT berücksichtigt! Die BetreuerInnen stehen aber natürlich gern für Rückfragen zur Verfügung.

Zu dem Online-Formular für die Einreichung von Vortragsvorschlägen gelangen Sie hier!


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