Fachverband für Deutsch als Fremdsprache
 Fachverband Deutsch als Fremd- und ZweitspracheInteressenvertretung für DaF-/DaZ-Lernende, -Lehrende und -Institutionen 

Pressemitteilung des FaDaF zu den Plänen der Landesregierungen in Nordrhein‐Westfalen und Baden‐Württemberg: Gebühren für ausländische Studierende sind unfair und kontraproduktiv!

Nach Baden‐Württemberg plant nun auch Nordrhein‐Westfalen Studiengebühren für Ausländer einzuführen. Der Fachverband Deutsch als Fremd‐ und Zweitsprache e.V. (FaDaF) lehnt Studiengebühren für ausländische Studierende aus bestimmten Ländern strikt ab, denn sie richten sprach‐ und integrationspolitischen ebenso wie volkswirtschaftlichen Schaden an. Nicht zuletzt bedeuten sie die Abkehr von der Idee des internationalen Austauschs und der weltweiten partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Wer ausländische im Unterschied zu deutschen Studierenden mit Zusatzkosten belegt, zieht Gräben zwischen Deutschen und Nicht‐Deutschen und trifft die ökonomisch Schwächsten, egal wie begabt und motiviert sie sind. Dabei ist ein Studium in Deutschland gerade für Studierende, die aus Ländern außerhalb Europas kommen, vergleichsweise teuer. Denn ausländische Studienbewerber müssen meist zunächst erhebliche Mittel für akademische Vorbereitungsprogramme inklusive des Erwerbs von Deutschkenntnissen auf Hochschulniveau aufbringen und während des Studiums im Vergleich zum Heimatland hohe Lebenshaltungskosten tragen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema „Gebühren für ausländische Studierende sind unfair und kontraproduktiv!“
hier.


Call for Manuscripts: Profile der Germanistik – Entwicklungen und Tendenzen in Mittelost- und Südosteuropa

Hier
finden Sie einen Aufruf, sich mit einem Beitrag an dem Buchprojekt „Profile der Germanistik – Entwicklungen und Tendenzen in Mittelost- und Südosteuropa“ zu beteiligen.

In einem zweistufigen Verfahren sind zunächst ein Abstract im Umfang von 300 Wörtern und später nach positiver Rückmeldung von den Herausgeberinnen der ganze Beitrag einzusenden.

Abstracts sowie ein kurzer akademischer Lebenslauf sind spätestens bis zum 15. Juli 2017 an folgende E-Mail-Adressen zu senden:

Dr. Annegret Middeke annegret.middeke@phil.uni-goettingen.de
und
Dr. Ellen Tichy ellen.tichy@freenet.de

Eine Rückmeldung erhalten Sie bis zum 15. September 2017.
Die Beiträge sind bis zum 30. November 2017 einzureichen.

Die Veröffentlichung der Beiträge in einem Sammelband ist im Peter Lang Verlag geplant.

Herausgeberinnen: Dr. Annegret Middeke (Göttingen) und Dr. Ellen Tichy (Hermannstadt)


Wie schaffen wir das? Beiträge zur sprachlichen Integration geflüchteter Menschen

Die Abstracts aller Beiträge des MatDaF-Bandes 97: „Wie schaffen wir das? Beiträge zur sprachlichen Integration geflüchteter Menschen“ finden Sie
hier.


Er erscheint voraussichtlich Mitte August 2018 und kann für 38,00 Euro (zuzügl. Verpackungsgebühr und Porto für Nicht-Mitglieder) unter info@fadaf.de bestellt werden.

Offene Titel für Rezensionsheft 2/3 (2018) Info DaF

Info DaF bietet mit dem Doppelheft 2/3 jedes Jahrgangs eine Fülle hilfreicher Rezensionen zu DaF-relevanten Neuerscheinungen (»Für Sie gelesen«). Möchten Sie sich bei "Für Sie gelesen 2018" als Rezensentin / Rezensent betätigen? Die noch offenen Titel sowie alle weiteren Informationen finden Sie
hier.

Call for Abstracts „Sprechen – Schreiben – Mitreden“

„Sprechen – Schreiben – Mitreden“: So lautet das Rahmenthema der 7. Gesamtschweizerischen Tagung für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer, welche von den beiden Schweizer DaF-/DaZ- Verbänden AkDaF und Ledafids am Fr./Sa. 15./16. Juni 2018 an der Universität Bern organisiert wird.

Wenn Sie interessiert sind, an der DaF/DaZ-Tagung 2018 einen 90-minütigen Workshop zum Thema «Sprechen - Schreiben - Mitreden» im DaF/DaZ-Unterricht zu leiten, lesen Sie bitte hier
den Call for Papers.

Bericht über die 44. Jahrestagung DaF/DaZ im AKS-Newsletter

Der Arbeitskreis der Sprachenzentren, Sprachlehrinstitute und Fremdspracheninstitute (AKS) e.V. hat in seiner neuesten Ausgabe (April/2017) des AKS-Newsletter, Nr. 21, über die 44. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache berichtet, die vom 30. März bis 01. April 2017 an der TU Berlin stattgefunden hat. Den Bericht finden Sie auf S. 8-9
hier.

Rückblick: 44. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der TU Berlin

Die 44. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache fand von Donnerstag, dem 30.03. bis Samstag, dem 01.04.2017 unter dem Motto "DaFFÜR Berlin – Perspektiven für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Schule, Beruf und Wissenschaft" an der TU Berlin statt. Mit über 600 Besuchern war das wieder das wichtigste jährliche Austauschforum im Bereich DaF/DaZ. Lokale Ausrichter waren Prof. Dr. Thorsten Roelcke und Kristina Pelikan.

Die Fotos von der 44. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache finden Sie in unserer Flickr-Galerie

"Flüchtlinge scheitern an Deutschkursen"

19.05.2017

Dr. Matthias Jung im WDR-Morgenecho

GEW: „Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und Qualität des Angebots verbessern“

18.05.2017

Bildungsgewerkschaft zur „Woche der Integrationskurse“

Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und die Qualität der Integrationskurse zu verbessern. "Lehrkräfte in Integrationskursen müssen grundsätzlich fest angestellt und tariflich - orientiert am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), Entgeltgruppe 11 - bezahlt werden", sagte Ansgar Klinger, für Weiterbildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Donnerstag mit Blick auf die "Woche der Integrationskurse" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Solange eine Festanstellung nicht erreicht ist, müssten Honorarkräfte Stundensätze in Höhe von 54 bis 60 Euro erhalten. Zudem müssten die Träger der Integrationskurse Qualitätsstandards, wie es sie bis Sommer 2015 gab, nachweisen. Er machte darauf aufmerksam, dass in den beiden vergangenen Jahren auch Träger ohne ausreichende Erfahrungen mit Sprachkursen zugelassen worden seien.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

20. Grazer Tagung Deutsch als Fremd-/Zweitsprache: „Mit Sprache Grenzen überwinden. Sprachenlehren und –lernen im Kontext von Flucht und Migration

Die 20. Grazer Tagung Deutsch als Fremd-/Zweitsprache zum Thema „Mit Sprache Grenzen überwinden. Sprachenlehren und –lernen im Kontext von Flucht und Migration“ findet am 30. Juni und 1. Juli 2017 im Meerscheinschlössl in Graz (Mozartgasse 3, 8010 Graz) statt.

Nähere Informationen entnehmen Sie dem
Programm.

IDT 2017

Die XVI. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer findet von Montag 31/07/2017 bis Freitag 04/08/2017 in Freiburg i.Ü. in der Schweiz unter dem Motto: BRÜCKEN GESTALTEN – MIT DEUTSCH VERBINDEN: Menschen – Lebenswelten – Kulturen statt und lädt alle Expertinnen und Experten für Deutsch als Fremdsprache herzlich zur Begegnung, zum fachlichen Austausch, zur Vernetzung und Weiterbildung ein.

Es gibt 36 SEKTIONEN IN 7 THEMATISCHEN FELDERN

• Bedürfnisorientierter Unterricht
• Spracherwerb, zwei- und mehrsprachiges Lehren und Lernen
• Erweiterte Lehr- und Lernformen
• Kompetenzorientierter Unterricht
• Kulturbezogenes Lehren und Lernen
• Lehr- und Lernmaterialien
• Prüfen und Testen


Alle Informationen zur Tagung finden Sie auf der IDT-Webseite

Tagung: „Kritik der Rassismus- und Linguizismuskritik“, Universität Wien

Die Tagung zum Thema „Kritik der Rassismus- und Linguizismuskritik“ findet vom 23. bis zum 24. September 2017 an der Universität Wien statt.

Veranstaltet wird die Tagung von der Alice Salomon Hochschule Berlin, vom Herder-Institut der Universität Leipzig, vom Center for Migration, Education and Cultural Studies der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, vom Institut für Soziologie und Kulturorganisation der Leuphana Universität Lüneburg und vom Arbeitsbereich Deutsch als Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Wien.

Das Programm finden Sie hier.

Für die Anmeldung klicken Sie hier.

Einladung zum 2. Fachtag „Deutsch von Anfang an für Geflüchtete“

Das Zentrum für Integrationsstudien in Dresden veranstaltet im September den 2. Fachtag DaF "Deutsch für Geflüchtete von Anfang an".

Termin: 23. September 2017, 9:30 Uhr - 17 Uhr
Ort: Technische Universität Dresden, Zentrum für Integrationsstudien

Zielgruppen:
- Ehrenamtliche Sprach(lern)begleitende
- Geflüchtete
- Fachwissenschaftler*innen aus den Bereichen DaF und DaZ
- Lehrkräfte aus den Bereichen DaF und DaZ
- Ansprechpartner*innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft

Ziele:
- Austausch über relevante Themen, Bedarfe und Bedürfnisse, Erfahrungen, Erwartungen
- Austausch über die Entwicklungen seit dem 1. Fachtag dieser Art (26.08.2016)
- Vernetzung der Akteure "miteinander sprechen und arbeiten, statt übereinander reden"
- Aufzeigen von Perspektiven und Formulierung von Handlungsempfehlungen

Kontakt: orga.fadaff@mailbox.tu-dresden.de

Pressemitteilung: Honorarkräfte beim Goethe‐Institut: Rechtssichere Lösungen für alle bei fairem Interessenausgleich notwendig

Die Beschäftigungssituation in der Erwachsenbildung, speziell auch im Bereich Deutsch als Fremd und Zweitsprache, ist von unsicheren freiberuflichen Honorarverträgen bei meist geringer, nicht ausbildungs-
adäquater Entlohnung der universitär ausgebildeten Lehrkräfte geprägt. Dies resultiert aus der Tatsache, dass im Vergleich zu Handel und Industrie der gesamte Sektor der Erwachsenenbildung unterfinanziert und wenig gewinnorientiert ist. Typisch sind vielfach die Abhängigkeit von knapp bemessener öffentlicher Förderung (z.B. im Rahmen von Integrationskursen für Geflüchtete und Migranten) und die Abwicklung durch gemeinnützige Institutionen.

Die Abgrenzung zwischen Freiberuflichkeit und Scheinselbstständigkeit beruht auf Einzelfallentschei-
dungen,die von der Rentenversicherung bei Betriebsprüfungen getroffen werden oder durch die Honorarkräfte selber angestoßen werden können und die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die rechtliche Unsicherheit über den Status von Honorarkräften und die (Nach‐)Zahlung von Sozialabgaben wird deshalb je nach Entscheidung der Rentenversicherung leicht zu einer existenziellen Frage für Honorarkräfte wie Kursträger. Die aktuelle Diskussion um die Honorarbeschäftigung beim Goethe‐Institut steht insofern ungeachtet der jeweiligen Besonderheiten und Einzelfälle stellvertretend für eine ganze Branche und die Situation der freiberuflichen Dozenten bei Volkshochschulen, Hochschulen, gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Kursträgern.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Honorarkräfte beim Goethe‐Institut: Rechtssichere Lösungen für alle bei fairem Interessenausgleich notwendig"
hier.


MatDaF 95 "„In Sprachwelten über-setzen“" ist jetzt erhältlich!

„In Sprachwelten über-setzen“ lautet der neue 95. Band aus der MatDaF-Reihe. Hier finden Sie die wichtigsten Beiträge der 42. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, die vom 05.03. - 07.03.2015 am SDI München / Hochschule für Angewandte Sprachen stattfand.

Der Band kann für 38,00 Euro (zuzügl. Verpackungs- und Versandkosten für Nicht-Mitglieder) bei der FaDaF-Geschäftsstelle und im Universitätsverlag bestellt werden.

Auszüge aus dem Buch finden Sie
hier.

Eine Zusammenfassung des Bandes finden Sie hier.
Weitere Bände der Reihe "Materialien DaF" finden Sie hier.


Ab dem Heft 1 (2017) erscheint Info DaF bei De Gruyter!

Ab dem Heft 1 (2017) erscheint Info DaF bei De Gruyter. Sie können die aktuelle Ausgabe und das Archiv zukünftig unter folgender Adresse aufrufen: http://www.degruyter.com/journals/infodaf


Aufruf zur Mitarbeit an den DaF-Wikis zur Topographie der DaF- und Germanistikstudiengänge weltweit

Unsere DaF-Wikis gehen in die dritte Runde! Die aus einem vom DAAD geförderten Projekt zur vergleichenden Übersicht von DaF-Studiengängen hervorgegangenen Datenbank wird momentan auf den weltweiten Hochschulraum ausgeweitet, nachdem in einer ersten Phase bereits der deutschsprachige und in einer zweiten Phase der europäische Raum aufgenommen wurden. Internetvandalismus zum Trotz, der 2013 dazu führte, dass die Wikis zeitweise aus dem Netz genommen werden mussten, haben wir die Daten großteils wiederhergestellt und aktualisiert. Die Wikis sind ein außergewöhnliches Projekt, das nicht nur zukünftigen Studierenden die Möglichkeit bietet soll, die verschiedenen DaF- und Germanistikstudiengänge weltweit zu vergleichen. So bekommen auch die Standorte mit diesen Studiengängen die Gelegenheit, ihre Profile zu präsentieren und ihre Angebote vorzustellen. Dadurch können sie ihre Attraktivität für Studieninteressierte, GastwissenschaftlerInnen, Partnerinstitute u.v.m. betonen und nutzen.

Werden auch Sie als VertreterIn der DaF- und Germanistikstudiengänge im deutschsprachigen, europäischen oder weltweiten Raum Teil unserer Wikis und fordern Sie ein Passwort an, um das Profil Ihres Standortes zu ergänzen.

Wir würden uns über Ihre aktive Teilhabe sehr freuen. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Frau Tessa Träger daf-wikis@fadaf.de, die die Koordination der Wikis übernommen hat.

Einschätzung zur Umsetzung und Auswirkung der Honorarerhöhung bei den Integrationslehrkräften

Göttingen, 13.07.2016

Eine Pressemitteilung des Innenministerium (BMI) sorgt aktuell für viele Fragen: Das BMI hat am 7.7.2016 erklärt, dass die Erhöhung des Referenzhonorars auf 35 EUR bzw. der Trägerpauschale auf 3,90 EUR rückwirkend ab dem 1.7. gelten sollen. Zur Trägerpauschale wird noch ergänzt, dass diese ab dem 21. Teilnehmer auf 2 EUR gesenkt wird. Das BAMF hat jetzt am 12.7. ein Trägerrundschreiben verschickt, das klarstellt, dass die Trägerpauschale rückwirkend, d.h. auch für bereits laufende Kurse gezahlt wird und dass die Honorare entsprechend zu erhöhen seien.

Viele Detailfragen bleiben aber unklar, solange es keine neue Abrechnungsrichtlinie gibt (die aktuelle datiert vom 1.1.2016). Diese regelt beispielsweise auch, welche finanziellen Bedingungen in den Spezialkursen (etwa Alphabetisierung) mit weniger Teilnehmern gelten.

Das neue Referenzhonorar von 35 EUR dürfte sich erst allmählich durchsetzen, da die laufenden Kurse noch unter anderen Bedingungen gestartet sind und mit den neuen Honorarsätzen u.U. unwirtschaftlich werden. Die einzige Sanktion für Träger, die das Referenzhonorar nicht zahlen, besteht im Übrigen darin, dass sie die Zulassung jährlich neu beantragen müssen. Rechnerisch deckt die erhöhte Teilnehmerpauschale die Honorarmehrkosten für die Kursträger ab dem 15. Teilnehmer. Kurse, die diese - durchgehend notwendige - Teilnehmerzahl nicht erreichen, könnten daher zukünftig eingestellt werden oder müssen länger warten bis die höhere Teilnehmerzahl zusammen gekommen ist.

Die Erhöhung der Honorare in den öffentlich geförderten Kursen dürfte auf breiter Front erst gegen Ende des Jahres verwirklicht sein. Erwin Denzler (GEW) hat dazu ein Merkblatt zusammengestellt, wie sich Lehrkräfte verhalten können, um möglichst schnell das neue Referenzhonorar von 35 EUR zu erhalten.

Auswirkungen auf die Honorare anderer Kursangebote (etwa im Bereich studienvorbereitende Kurse bzw. Selbstzahlerkurse, die nur indirekt betroffen sind) werden wohl noch später, sehr differenziert nach Anbieter und eher in kleinen Schritten erfolgen.

Mit Sicherheit werden nicht alle Kursanbieter bei der Honorarerhöhung mitziehen können oder wollen, so dass es wohl zu einer noch stärkeren Spaltung zwischen Kursangeboten mit gut qualifizierten und solchen mit schlechter qualifizierten Lehrkräften kommen wird. Außerdem erhöht sich so der wirtschaftliche Druck, große Gruppen zu bilden. Kursanbieter, die mit kleinen Gruppen arbeiten, dürfte vor besonderen Schwierigkeiten stehen, und daher die Preise etwa für Sommerkurse, studienvorbereitende Angebote oder Fachsprachenkurse 2017 kräftig anziehen, soweit sie nicht eingestellt werden. Es ist daher auch damit zu rechnen, dass die durchschnittliche Teilnehmerzahl pro Kurs deutlich steigt, was den Bedarf an Lehrkräften ebenfalls reduzieren wird.

Der FaDaF setzt sich dafür ein, dass diese Erhöhung jetzt zügig vom BAMF in entsprechenden Anweisungen an die Kursträger umgesetzt wird und fordert alle Kursanbieter auf, für - gut qualifizierte DaF-/DaZ-Lehrkräfte - zukünftig ein Mindesthonorar von 35 EUR zu zahlen bzw. entsprechende vergütete Stellen einzurichten (was im Übrigen immer noch deutlich unter der Bezahlung von LehrerInnen im Schuldienst liegt). Außerdem muss die Absenkung der Qualifizierungsstandards für DaF-/DaZ-Lehrer möglichst schnell zurückgenommen werden. Siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 30.05.2016

Dr. Matthias Jung, Vorsitzender FaDaF e.V.



Pressemitteilung: Nachhaltiges Konzept zur sprachlichen Integration notwendiger denn je

Der FaDaF begrüßt ausdrücklich die bevorstehende Erhöhung der Honorarvorgabe für Lehrkräfte in den Integrationskursen um über 50% auf 35 EUR pro Unterrichtsstunde, verbunden mit der Bereitstellung entsprechend erhöhter Mittel für die Kursträger. Diese Maßnahme wird über die Integrationskurse hinaus eine Signalwirkung für den gesamten Bereich des Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremd‐ und Zweitsprache entfalten, vor allem aber zu höheren Einkommen für die Lehrkräfte führen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Nachhaltiges Konzept zur sprachlichen Integration notwendiger denn je"
hier.

Pressemitteilung: Finanzmittel zur sprachlichen Integration effizienter einsetzen – Beispiel hochqualifizierte Flüchtlinge

Die aktuelle Debatte zum Thema Deutschunterricht für Geflüchtete steht im Zeichen kurzfristiger Übergangslösungen und isolierter Maßnahmen für bestimmte Teilgruppen wie Kinder, Erwachsene, Gering- und Hochqualifizierte oder Studierende in verschiedenen Spracherwerbsphasen. Über Ministerien und Institutionen werden zwar beachtliche Mittel verteilt, dies geschieht aber oft nur punktuell und unkoordiniert. Es fehlt ein vom Individuum und dem Deutschlernprozess her gedachter ganzheitlicher Ansatz bei gleichzeitig notwendigen Differenzierungen nach den verschiedenen Zielgruppen. Darunter leidet die Effizienz der an sich begrüßenswerten Maßnahmen, und zwar sowohl was die Lernergebnisse als auch was den damit eigentlich bezweckten Integrationserfolg angeht.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Finanzmittel zur sprachlichen Integration effizienter einsetzen – Beispiel hochqualifizierte Flüchtlinge"
hier.

Pressemitteilung: Flüchtlingskinder und Deutschunterricht – ausgebildete Fachleute endlich einstellen!

Bis zu einem Drittel der Flüchtlingskinder – so aktuelle Schätzungen – sind im schulpflichtigen Alter. Um erfolgreich am Regelunterricht teilnehmen zu können, müssen solche Seiteneinsteiger zunächst – möglichst effektiv – Deutsch lernen. Viele Bundesländer haben dafür spezielle Förder- und Vorbereitungsklassen mit Schwerpunkt Sprachunterricht vorgesehen. Angesichts der Zahlen an Flüchtlingskindern ergibt sich akut für diese Klassen ein hoher zusätzlicher Bedarf an etwa 10.000 – 20.000 Lehrerinnen und Lehrern.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Flüchtlingskinder und Deutschunterricht"
hier.

Leipziger Erklärung der Institute und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Deutschland zur sogenannten „Flüchtlingskrise“

An den Instituten und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) der Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland bilden wir seit über vierzig Jahren die Lehrkräfte und ExpertInnen aus, die die deutsche Sprache als Fremd- und Zweit-sprache an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bildungsinstitutionen im In- und Ausland vermitteln. Zusammen mit dem Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) melden wir uns hiermit zu Wort, um die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen auf die folgenden Punkte aufmerksam zu machen, die Sie hier finden. Die Erklärung wurde von den einschlägigen DaF-/DaZ-Institutionen, auch dem FaDaF, unterzeichnet.

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FaDaF-USB-Stick und MatDaF-E-Book

Die Bände 78 bis 95 aus der Reihe Mat DaF gibt es jetzt auch als E-Book auf einem USB-Stick (16 GB) mit FaDaF-Logo: insgesamt ca. 4700 zitierfähige PDF-Seiten quer durch aktuelle DaF-/DaZ-Themen aus Forschung, Unterricht und Beruf.

Hintergrund: Die Reihe „Materialien DaF“ erscheint seit 2008 in neuem Layout und in neuer Qualität. In der neuen Reihe sind bisher zehn Bände publiziert worden, die nach einer Schutzfrist von zwei Jahren komplett online gestellt werden.

Preis für FaDaF-Stick mit MatDaF: 45,00 Euro
Preis für FaDaF-Stick ohne MatDaF: 15,00 Euro.


Bestellungen richten Sie bitte an info@fadaf.de.

Als Einheit stark: Der „Verband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. im Gesamtverband Moderne Fremdsprachen e.V. (GMF)" beschließt Zusammenschluss mit FaDaF

Der „Verband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. im Gesamtverband Moderne Fremdsprachen e.V. (GMF)“ unter dem Vorsitz von Dr. Olaf Bärenfänger hat am Donnerstag, dem 05. März 2015, auf seiner Mitgliederversammlung seine Auflösung beschlossen - und damit den Weg für und mit dem FaDaF freigemacht, in Zukunft in Deutschland als ein (und als einziger) DaF-/DaZ-Verband die Interessen der im Bereich DaF/DaZ tätigen Personen und Institutionen zu vertreten. Die Auflösung des "DaF-/DaZ-Verbandes im GMF", die einen bisher bestehenden und nach Meinung aller Beteiligten unnötigen Verbandsdualismus beendet, tritt am 30.09.2015 in Kraft. Seine Mitglieder können in den FaDaF eintreten oder sind zum Großteil bereits FaDaF-Mitglieder. Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Olaf Bärenfänger, wurde zudem auf der FaDaF-Mitgliederversammlung vom 06. März 2015 für die Amtszeit 2015-2017 in den FaDaF-Vorstand gewählt und vertritt somit, nicht nur symbolisch, die neue Einheit der Verbände.

"DaF-Wikis" wieder online

Die Datenbank "Topographie der DaF-/DaZ-Studiengänge im europäischen Hochschhulraum", kurz: auch die "DaF-Wikis" genannt, ist wieder online: www.fadaf.de/wiki

Neue Rahmenordnung und DSH-Neuregistrierung

Aktuelle DSH-Informationen - zur neuen Rahmenordnung und DSH-Neuregistrierung - finden Sie auf Rund um DSH.

Wichtige Mitteilung bei speziellen Fragen zur DSH-Begutachtung

Bei speziellen Fragen zu Ihrer DSH-Begutachtung schicken Sie bitte eine Mail an dsh(at)fadaf.de.
Die Begutachtung erfolgt durch ein externes Gremium, das nicht direkt in der Geschäftsstelle erreicht werden kann. Sie können schriftlich einen Telefontermin ausmachen, zu dem dann jemand, der sich speziell mit Ihren Unterlagen auskennt, zur Verfügung steht, oder Sie können um Rückruf bitten.

Informationen "rund um DSH" finden Sie auch hier.

Qualitätsinitiative

Der Vorstand des FaDaF hat im Anschluss an die Diskussion auf der letzten Jahrestagung eine Verpflichtungserklärung entworfen, die allen privatrechtlichen DaF/DaZ-Anbietern (e.V., GmbH, GbR etc.) und öffentlichen Institutionen vorgelegt wird, soweit sie kostenpflichtige Kurse anbieten:
Verpflichtungserklärung

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