Fachverband für Deutsch als Fremdsprache
 Fachverband Deutsch als Fremd- und ZweitspracheInteressenvertretung für DaF-/DaZ-Lernende, -Lehrende und -Institutionen 

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Call for Papers für die 45. Jahrestagung DaF/DaZ 2018 in Mannheim

Die nächste Jahrestagung DaF/DaZ findet vom 5. bis zum 7. April 2018 in Mannheim statt, aller Voraussicht nach wieder mit einer Pre-Conference für DaF/DaZ-NachwuchswissenschaftlerInnen.

Die Themenschwerpunkte (TSP) und Foren:

TSP 1: DaF/DaZ-Lehrmaterialforschung und -kritik
TSP 2: Sprachberatung und Sprachcoaching
TSP 3: Lexik und ihre Vermittlung (insbesondere korpusbasiert)
TSP 4: Bedeutung des Deutschlernens/Stellung der deutschen Sprache
Praxisforum A: Unterricht
Praxisforum B: Beruf und Qualifizierung

Der Call for Papers für die 45. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist jetzt online!

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Themenschwerpunkte und Foren.

Quantitative Studie zur Ausbildung von DaF/DaZ-Lehrkräften an deutschen Hochschulen (WiSe 2014-15 bis WiSe 2016-17)

Angesichts des drastisch angestiegenen Bedarfs an qualifizierten Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache in den deutschsprachigen sowie in den nicht deutschsprachigen Ländern hat der Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. (FaDaF) mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die erste Vollerhebung zu Studienangeboten bzw. akademischen Lehrkraftausbildungen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) inkl. Erstsemester- und Absolventenzahlen durchgeführt. Die Studie hat insofern explorativen Charakter, als zum Zweck der Erhebung ein Kriterienraster entwickelt wurde, das auch die vielfältigen arbeitsmarktrelevanten DaF/DaZ-Qualifizierungen unterhalb der BA/MA-Ebene erfasst und systematisiert.
Die gesamte Studie finden Sie
hier

MatDaF 97 "Wie schaffen wir das? Beiträge zur sprachlichen Integration geflüchteter Menschen" jetzt erhältlich

6.07.2017

Hrsg.: Annegret Middeke, Annett Eichstaedt, Matthias Jung und Gabriele Kniffka

Die knapp eine Million Geflüchtete, die 2015/2016 nach Deutschland gekommen sind, haben den Erwerb von Deutschkenntnissen wie nie zuvor in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Prinzipiell neu sind die damit verbundenen Fragen nicht, aber die großen Zahlen und der politische Wille, die Zugewanderten vor allem auch sprachlich erfolgreich zu integrieren, haben vieles in Bewegung gebracht. Das zeigen die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes anhand von Forschungsergebnissen und Best-Practice-Beispielen, die Bewährtes weiterentwickeln und neue Wege beschreiten. Im Mittelpunkt stehen entweder die Lernenden in den verschiedenen Lebensaltern und Institutionen (Kinder und Jugendlichen im Schulsystem, Studierende an den Universitäten, Erwachsenen in Alltag und Beruf) oder und die Qualifizierung der für den Deutscherwerb so wichtigen Sprachmittlerinnen und -mittler (ehrenamtliche Sprachhelfende oder voll ausgebildete Lehrkräfte). Es wird ein Bogen gespannt vom Theorie-Praxis-Konnex über Konzepte und Curricula, Projektberichte aus den verschiedenen Bildungsbereichen oder Prüfungsfragen bis hin zur Lernbegleitung im Ehrenamt. Der Band macht deutlich, dass die Herausforderungen groß sind und dass eine erfolgreiche sprachliche Integration allen Beteiligten Zeit, Mühe und Engagement abverlangt. Die vorgestellten ermutigenden Konzepte und Ergebnisse mögen zur Nachahmung und Weiterentwicklung anregen.

Hier finden Sie
den Flyer zum Buch und die Abstracts der Beiträge

Bestellungen richten Sie bitte an info@fadaf.de.


Einladung zur Netzwerktagung „Einstieg Deutsch" am 23. November 2017

Wir möchten Sie aufmerksam machen auf die

Erste Netzwerktagung „Einstieg Deutsch"
am 23. November 2017 von ca. 9.30 bis 17.00 Uhr
im Universitätsclub Bonn


Die Veranstaltung ist offen für Vertreter aller gemeinnützigen Bildungseinrichtungen.
Bundesweit beteiligen sich rund 250 Bildungseinrichtungen am Projekt „Einstieg Deutsch". Die Tagung wendet sich an alle bisherigen Projektpartner, ist aber auch offen für Vertreter anderer Einrichtungen, die beabsichtigen, sich am Projekt zu beteiligen. Sie bietet eine gute Gelegenheit, sich näher über das Konzept sowie die Förderkonditionen von „Einstieg Deutsch" zu informieren und Einblicke in die Praxiserfahrungen der Kollegen/innen zu bekommen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Tagungsprogramm finden Sie auf www.einstieg-deutsch.de/tagung.

IDT 2017

Die XVI. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer fand von Montag 31/07/2017 bis Freitag 04/08/2017 in Freiburg i.Ü. in der Schweiz unter dem Motto: BRÜCKEN GESTALTEN – MIT DEUTSCH VERBINDEN: Menschen – Lebenswelten – Kulturen statt und lud alle Expertinnen und Experten für Deutsch als Fremdsprache herzlich zur Begegnung, zum fachlichen Austausch, zur Vernetzung und Weiterbildung ein.

Es gab 36 SEKTIONEN IN 7 THEMATISCHEN FELDERN

• Bedürfnisorientierter Unterricht
• Spracherwerb, zwei- und mehrsprachiges Lehren und Lernen
• Erweiterte Lehr- und Lernformen
• Kompetenzorientierter Unterricht
• Kulturbezogenes Lehren und Lernen
• Lehr- und Lernmaterialien
• Prüfen und Testen


Alle Informationen zur Tagung finden Sie auf der IDT-Webseite

Pressemitteilung des FaDaF zu den Plänen der Landesregierungen in Nordrhein‐Westfalen und Baden‐Württemberg: Gebühren für ausländische Studierende sind unfair und kontraproduktiv!

Nach Baden‐Württemberg plant nun auch Nordrhein‐Westfalen Studiengebühren für Ausländer einzuführen. Der Fachverband Deutsch als Fremd‐ und Zweitsprache e.V. (FaDaF) lehnt Studiengebühren für ausländische Studierende aus bestimmten Ländern strikt ab, denn sie richten sprach‐ und integrationspolitischen ebenso wie volkswirtschaftlichen Schaden an. Nicht zuletzt bedeuten sie die Abkehr von der Idee des internationalen Austauschs und der weltweiten partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Wer ausländische im Unterschied zu deutschen Studierenden mit Zusatzkosten belegt, zieht Gräben zwischen Deutschen und Nicht‐Deutschen und trifft die ökonomisch Schwächsten, egal wie begabt und motiviert sie sind. Dabei ist ein Studium in Deutschland gerade für Studierende, die aus Ländern außerhalb Europas kommen, vergleichsweise teuer. Denn ausländische Studienbewerber müssen meist zunächst erhebliche Mittel für akademische Vorbereitungsprogramme inklusive des Erwerbs von Deutschkenntnissen auf Hochschulniveau aufbringen und während des Studiums im Vergleich zum Heimatland hohe Lebenshaltungskosten tragen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema „Gebühren für ausländische Studierende sind unfair und kontraproduktiv!“
hier.


Offene Titel für Rezensionsheft 2/3 (2018) Info DaF

Info DaF bietet mit dem Doppelheft 2/3 jedes Jahrgangs eine Fülle hilfreicher Rezensionen zu DaF-relevanten Neuerscheinungen (»Für Sie gelesen«). Möchten Sie sich bei "Für Sie gelesen 2018" als Rezensentin / Rezensent betätigen? Die noch offenen Titel sowie alle weiteren Informationen finden Sie
hier.

Call for Abstracts „Sprechen – Schreiben – Mitreden“

„Sprechen – Schreiben – Mitreden“: So lautet das Rahmenthema der 7. Gesamtschweizerischen Tagung für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer, welche von den beiden Schweizer DaF-/DaZ- Verbänden AkDaF und Ledafids am Fr./Sa. 15./16. Juni 2018 an der Universität Bern organisiert wird.

Wenn Sie interessiert sind, an der DaF/DaZ-Tagung 2018 einen 90-minütigen Workshop zum Thema «Sprechen - Schreiben - Mitreden» im DaF/DaZ-Unterricht zu leiten, lesen Sie bitte hier
den Call for Papers.

"Flüchtlinge scheitern an Deutschkursen"

19.05.2017

Dr. Matthias Jung im WDR-Morgenecho

GEW: „Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und Qualität des Angebots verbessern“

18.05.2017

Bildungsgewerkschaft zur „Woche der Integrationskurse“

Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und die Qualität der Integrationskurse zu verbessern. "Lehrkräfte in Integrationskursen müssen grundsätzlich fest angestellt und tariflich - orientiert am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), Entgeltgruppe 11 - bezahlt werden", sagte Ansgar Klinger, für Weiterbildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Donnerstag mit Blick auf die "Woche der Integrationskurse" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Solange eine Festanstellung nicht erreicht ist, müssten Honorarkräfte Stundensätze in Höhe von 54 bis 60 Euro erhalten. Zudem müssten die Träger der Integrationskurse Qualitätsstandards, wie es sie bis Sommer 2015 gab, nachweisen. Er machte darauf aufmerksam, dass in den beiden vergangenen Jahren auch Träger ohne ausreichende Erfahrungen mit Sprachkursen zugelassen worden seien.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

Tagung: „Kritik der Rassismus- und Linguizismuskritik“, Universität Wien

Die Tagung zum Thema „Kritik der Rassismus- und Linguizismuskritik“ findet vom 23. bis zum 24. September 2017 an der Universität Wien statt.

Veranstaltet wird die Tagung von der Alice Salomon Hochschule Berlin, vom Herder-Institut der Universität Leipzig, vom Center for Migration, Education and Cultural Studies der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, vom Institut für Soziologie und Kulturorganisation der Leuphana Universität Lüneburg und vom Arbeitsbereich Deutsch als Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Wien.

Das Programm finden Sie hier.

Für die Anmeldung klicken Sie hier.

Einladung zum 2. Fachtag „Deutsch von Anfang an für Geflüchtete“

Das Zentrum für Integrationsstudien in Dresden veranstaltet im September den 2. Fachtag DaF "Deutsch für Geflüchtete von Anfang an".

Termin: 23. September 2017, 9:30 Uhr - 17 Uhr
Ort: Technische Universität Dresden, Zentrum für Integrationsstudien

Zielgruppen:
- Ehrenamtliche Sprach(lern)begleitende
- Geflüchtete
- Fachwissenschaftler*innen aus den Bereichen DaF und DaZ
- Lehrkräfte aus den Bereichen DaF und DaZ
- Ansprechpartner*innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft

Ziele:
- Austausch über relevante Themen, Bedarfe und Bedürfnisse, Erfahrungen, Erwartungen
- Austausch über die Entwicklungen seit dem 1. Fachtag dieser Art (26.08.2016)
- Vernetzung der Akteure "miteinander sprechen und arbeiten, statt übereinander reden"
- Aufzeigen von Perspektiven und Formulierung von Handlungsempfehlungen

Kontakt: orga.fadaff@mailbox.tu-dresden.de

Pressemitteilung: Honorarkräfte beim Goethe‐Institut: Rechtssichere Lösungen für alle bei fairem Interessenausgleich notwendig

Die Beschäftigungssituation in der Erwachsenbildung, speziell auch im Bereich Deutsch als Fremd und Zweitsprache, ist von unsicheren freiberuflichen Honorarverträgen bei meist geringer, nicht ausbildungs-
adäquater Entlohnung der universitär ausgebildeten Lehrkräfte geprägt. Dies resultiert aus der Tatsache, dass im Vergleich zu Handel und Industrie der gesamte Sektor der Erwachsenenbildung unterfinanziert und wenig gewinnorientiert ist. Typisch sind vielfach die Abhängigkeit von knapp bemessener öffentlicher Förderung (z.B. im Rahmen von Integrationskursen für Geflüchtete und Migranten) und die Abwicklung durch gemeinnützige Institutionen.

Die Abgrenzung zwischen Freiberuflichkeit und Scheinselbstständigkeit beruht auf Einzelfallentschei-
dungen,die von der Rentenversicherung bei Betriebsprüfungen getroffen werden oder durch die Honorarkräfte selber angestoßen werden können und die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die rechtliche Unsicherheit über den Status von Honorarkräften und die (Nach‐)Zahlung von Sozialabgaben wird deshalb je nach Entscheidung der Rentenversicherung leicht zu einer existenziellen Frage für Honorarkräfte wie Kursträger. Die aktuelle Diskussion um die Honorarbeschäftigung beim Goethe‐Institut steht insofern ungeachtet der jeweiligen Besonderheiten und Einzelfälle stellvertretend für eine ganze Branche und die Situation der freiberuflichen Dozenten bei Volkshochschulen, Hochschulen, gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Kursträgern.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Honorarkräfte beim Goethe‐Institut: Rechtssichere Lösungen für alle bei fairem Interessenausgleich notwendig"
hier.


MatDaF 95 „In Sprachwelten über-setzen“ ist jetzt erhältlich!

„In Sprachwelten über-setzen“ lautet der neue 95. Band aus der MatDaF-Reihe. Hier finden Sie die wichtigsten Beiträge der 42. Jahrestagung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, die vom 05.03. - 07.03.2015 am SDI München / Hochschule für Angewandte Sprachen stattfand.

Der Band kann für 38,00 Euro (zuzügl. Verpackungs- und Versandkosten für Nicht-Mitglieder) bei der FaDaF-Geschäftsstelle und im Universitätsverlag bestellt werden.

Auszüge aus dem Buch finden Sie
hier.

Eine Zusammenfassung des Bandes finden Sie hier.
Weitere Bände der Reihe "Materialien DaF" finden Sie hier.


Ab dem Heft 1 (2017) erscheint Info DaF bei De Gruyter!

Ab dem Heft 1 (2017) erscheint Info DaF bei De Gruyter. Sie können die aktuelle Ausgabe und das Archiv zukünftig unter folgender Adresse aufrufen: http://www.degruyter.com/journals/infodaf


Aufruf zur Mitarbeit an den DaF-Wikis zur Topographie der DaF- und Germanistikstudiengänge weltweit

Unsere DaF-Wikis gehen in die dritte Runde! Die aus einem vom DAAD geförderten Projekt zur vergleichenden Übersicht von DaF-Studiengängen hervorgegangenen Datenbank wird momentan auf den weltweiten Hochschulraum ausgeweitet, nachdem in einer ersten Phase bereits der deutschsprachige und in einer zweiten Phase der europäische Raum aufgenommen wurden. Internetvandalismus zum Trotz, der 2013 dazu führte, dass die Wikis zeitweise aus dem Netz genommen werden mussten, haben wir die Daten großteils wiederhergestellt und aktualisiert. Die Wikis sind ein außergewöhnliches Projekt, das nicht nur zukünftigen Studierenden die Möglichkeit bietet soll, die verschiedenen DaF- und Germanistikstudiengänge weltweit zu vergleichen. So bekommen auch die Standorte mit diesen Studiengängen die Gelegenheit, ihre Profile zu präsentieren und ihre Angebote vorzustellen. Dadurch können sie ihre Attraktivität für Studieninteressierte, GastwissenschaftlerInnen, Partnerinstitute u.v.m. betonen und nutzen.

Werden auch Sie als VertreterIn der DaF- und Germanistikstudiengänge im deutschsprachigen, europäischen oder weltweiten Raum Teil unserer Wikis und fordern Sie ein Passwort an, um das Profil Ihres Standortes zu ergänzen.

Wir würden uns über Ihre aktive Teilhabe sehr freuen. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Frau Tessa Träger daf-wikis@fadaf.de, die die Koordination der Wikis übernommen hat.

Einschätzung zur Umsetzung und Auswirkung der Honorarerhöhung bei den Integrationslehrkräften

Göttingen, 13.07.2016

Eine Pressemitteilung des Innenministerium (BMI) sorgt aktuell für viele Fragen: Das BMI hat am 7.7.2016 erklärt, dass die Erhöhung des Referenzhonorars auf 35 EUR bzw. der Trägerpauschale auf 3,90 EUR rückwirkend ab dem 1.7. gelten sollen. Zur Trägerpauschale wird noch ergänzt, dass diese ab dem 21. Teilnehmer auf 2 EUR gesenkt wird. Das BAMF hat jetzt am 12.7. ein Trägerrundschreiben verschickt, das klarstellt, dass die Trägerpauschale rückwirkend, d.h. auch für bereits laufende Kurse gezahlt wird und dass die Honorare entsprechend zu erhöhen seien.

Viele Detailfragen bleiben aber unklar, solange es keine neue Abrechnungsrichtlinie gibt (die aktuelle datiert vom 1.1.2016). Diese regelt beispielsweise auch, welche finanziellen Bedingungen in den Spezialkursen (etwa Alphabetisierung) mit weniger Teilnehmern gelten.

Das neue Referenzhonorar von 35 EUR dürfte sich erst allmählich durchsetzen, da die laufenden Kurse noch unter anderen Bedingungen gestartet sind und mit den neuen Honorarsätzen u.U. unwirtschaftlich werden. Die einzige Sanktion für Träger, die das Referenzhonorar nicht zahlen, besteht im Übrigen darin, dass sie die Zulassung jährlich neu beantragen müssen. Rechnerisch deckt die erhöhte Teilnehmerpauschale die Honorarmehrkosten für die Kursträger ab dem 15. Teilnehmer. Kurse, die diese - durchgehend notwendige - Teilnehmerzahl nicht erreichen, könnten daher zukünftig eingestellt werden oder müssen länger warten bis die höhere Teilnehmerzahl zusammen gekommen ist.

Die Erhöhung der Honorare in den öffentlich geförderten Kursen dürfte auf breiter Front erst gegen Ende des Jahres verwirklicht sein. Erwin Denzler (GEW) hat dazu ein Merkblatt zusammengestellt, wie sich Lehrkräfte verhalten können, um möglichst schnell das neue Referenzhonorar von 35 EUR zu erhalten.

Auswirkungen auf die Honorare anderer Kursangebote (etwa im Bereich studienvorbereitende Kurse bzw. Selbstzahlerkurse, die nur indirekt betroffen sind) werden wohl noch später, sehr differenziert nach Anbieter und eher in kleinen Schritten erfolgen.

Mit Sicherheit werden nicht alle Kursanbieter bei der Honorarerhöhung mitziehen können oder wollen, so dass es wohl zu einer noch stärkeren Spaltung zwischen Kursangeboten mit gut qualifizierten und solchen mit schlechter qualifizierten Lehrkräften kommen wird. Außerdem erhöht sich so der wirtschaftliche Druck, große Gruppen zu bilden. Kursanbieter, die mit kleinen Gruppen arbeiten, dürfte vor besonderen Schwierigkeiten stehen, und daher die Preise etwa für Sommerkurse, studienvorbereitende Angebote oder Fachsprachenkurse 2017 kräftig anziehen, soweit sie nicht eingestellt werden. Es ist daher auch damit zu rechnen, dass die durchschnittliche Teilnehmerzahl pro Kurs deutlich steigt, was den Bedarf an Lehrkräften ebenfalls reduzieren wird.

Der FaDaF setzt sich dafür ein, dass diese Erhöhung jetzt zügig vom BAMF in entsprechenden Anweisungen an die Kursträger umgesetzt wird und fordert alle Kursanbieter auf, für - gut qualifizierte DaF-/DaZ-Lehrkräfte - zukünftig ein Mindesthonorar von 35 EUR zu zahlen bzw. entsprechende vergütete Stellen einzurichten (was im Übrigen immer noch deutlich unter der Bezahlung von LehrerInnen im Schuldienst liegt). Außerdem muss die Absenkung der Qualifizierungsstandards für DaF-/DaZ-Lehrer möglichst schnell zurückgenommen werden. Siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 30.05.2016

Dr. Matthias Jung, Vorsitzender FaDaF e.V.



Pressemitteilung: Nachhaltiges Konzept zur sprachlichen Integration notwendiger denn je

Der FaDaF begrüßt ausdrücklich die bevorstehende Erhöhung der Honorarvorgabe für Lehrkräfte in den Integrationskursen um über 50% auf 35 EUR pro Unterrichtsstunde, verbunden mit der Bereitstellung entsprechend erhöhter Mittel für die Kursträger. Diese Maßnahme wird über die Integrationskurse hinaus eine Signalwirkung für den gesamten Bereich des Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremd‐ und Zweitsprache entfalten, vor allem aber zu höheren Einkommen für die Lehrkräfte führen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Nachhaltiges Konzept zur sprachlichen Integration notwendiger denn je"
hier.

Pressemitteilung: Finanzmittel zur sprachlichen Integration effizienter einsetzen – Beispiel hochqualifizierte Flüchtlinge

Die aktuelle Debatte zum Thema Deutschunterricht für Geflüchtete steht im Zeichen kurzfristiger Übergangslösungen und isolierter Maßnahmen für bestimmte Teilgruppen wie Kinder, Erwachsene, Gering- und Hochqualifizierte oder Studierende in verschiedenen Spracherwerbsphasen. Über Ministerien und Institutionen werden zwar beachtliche Mittel verteilt, dies geschieht aber oft nur punktuell und unkoordiniert. Es fehlt ein vom Individuum und dem Deutschlernprozess her gedachter ganzheitlicher Ansatz bei gleichzeitig notwendigen Differenzierungen nach den verschiedenen Zielgruppen. Darunter leidet die Effizienz der an sich begrüßenswerten Maßnahmen, und zwar sowohl was die Lernergebnisse als auch was den damit eigentlich bezweckten Integrationserfolg angeht.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Finanzmittel zur sprachlichen Integration effizienter einsetzen – Beispiel hochqualifizierte Flüchtlinge"
hier.

Pressemitteilung: Flüchtlingskinder und Deutschunterricht – ausgebildete Fachleute endlich einstellen!

Bis zu einem Drittel der Flüchtlingskinder – so aktuelle Schätzungen – sind im schulpflichtigen Alter. Um erfolgreich am Regelunterricht teilnehmen zu können, müssen solche Seiteneinsteiger zunächst – möglichst effektiv – Deutsch lernen. Viele Bundesländer haben dafür spezielle Förder- und Vorbereitungsklassen mit Schwerpunkt Sprachunterricht vorgesehen. Angesichts der Zahlen an Flüchtlingskindern ergibt sich akut für diese Klassen ein hoher zusätzlicher Bedarf an etwa 10.000 – 20.000 Lehrerinnen und Lehrern.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des FaDaF zum Thema "Flüchtlingskinder und Deutschunterricht"
hier.

Leipziger Erklärung der Institute und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Deutschland zur sogenannten „Flüchtlingskrise“

An den Instituten und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) der Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland bilden wir seit über vierzig Jahren die Lehrkräfte und ExpertInnen aus, die die deutsche Sprache als Fremd- und Zweit-sprache an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bildungsinstitutionen im In- und Ausland vermitteln. Zusammen mit dem Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) melden wir uns hiermit zu Wort, um die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen auf die folgenden Punkte aufmerksam zu machen, die Sie hier finden. Die Erklärung wurde von den einschlägigen DaF-/DaZ-Institutionen, auch dem FaDaF, unterzeichnet.

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FaDaF-USB-Stick und MatDaF-E-Book

Die Bände 78 bis 95 aus der Reihe Mat DaF gibt es jetzt auch als E-Book auf einem USB-Stick (16 GB) mit FaDaF-Logo: insgesamt ca. 4700 zitierfähige PDF-Seiten quer durch aktuelle DaF-/DaZ-Themen aus Forschung, Unterricht und Beruf.

Hintergrund: Die Reihe „Materialien DaF“ erscheint seit 2008 in neuem Layout und in neuer Qualität. In der neuen Reihe sind bisher zehn Bände publiziert worden, die nach einer Schutzfrist von zwei Jahren komplett online gestellt werden.

Preis für FaDaF-Stick mit MatDaF: 45,00 Euro
Preis für FaDaF-Stick ohne MatDaF: 15,00 Euro.


Bestellungen richten Sie bitte an info@fadaf.de.

Als Einheit stark: Der „Verband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. im Gesamtverband Moderne Fremdsprachen e.V. (GMF)" beschließt Zusammenschluss mit FaDaF

Der „Verband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. im Gesamtverband Moderne Fremdsprachen e.V. (GMF)“ unter dem Vorsitz von Dr. Olaf Bärenfänger hat am Donnerstag, dem 05. März 2015, auf seiner Mitgliederversammlung seine Auflösung beschlossen - und damit den Weg für und mit dem FaDaF freigemacht, in Zukunft in Deutschland als ein (und als einziger) DaF-/DaZ-Verband die Interessen der im Bereich DaF/DaZ tätigen Personen und Institutionen zu vertreten. Die Auflösung des "DaF-/DaZ-Verbandes im GMF", die einen bisher bestehenden und nach Meinung aller Beteiligten unnötigen Verbandsdualismus beendet, tritt am 30.09.2015 in Kraft. Seine Mitglieder können in den FaDaF eintreten oder sind zum Großteil bereits FaDaF-Mitglieder. Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Olaf Bärenfänger, wurde zudem auf der FaDaF-Mitgliederversammlung vom 06. März 2015 für die Amtszeit 2015-2017 in den FaDaF-Vorstand gewählt und vertritt somit, nicht nur symbolisch, die neue Einheit der Verbände.

Neue Rahmenordnung und DSH-Neuregistrierung

Aktuelle DSH-Informationen - zur neuen Rahmenordnung und DSH-Neuregistrierung - finden Sie auf Rund um DSH.

Qualitätsinitiative

Der Vorstand des FaDaF hat im Anschluss an die Diskussion auf der letzten Jahrestagung eine Verpflichtungserklärung entworfen, die allen privatrechtlichen DaF/DaZ-Anbietern (e.V., GmbH, GbR etc.) und öffentlichen Institutionen vorgelegt wird, soweit sie kostenpflichtige Kurse anbieten:
Verpflichtungserklärung

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